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KPIs

Was sind die wichtigsten Online Marketing KPIs?

Du möchtest Dein Online-Marketing verbessern? Dann musst Du wissen, welche Key Performance Indicators (KPIs) Du verfolgen musst, um Deinen Erfolg messen zu können. In diesem Blogbeitrag werden wir die wichtigsten KPIs für das Online-Marketing erörtern, damit Du sicherstellen kannst, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

1 Was sind Key Performance Indicators (KPIs)?

Du möchtest Dein Online-Marketing verbessern? Dann musst Du wissen, welche Key Performance Indicators (KPIs) Du verfolgen musst, um Deinen Erfolg messen zu können. In diesem Blogbeitrag werden wir die wichtigsten KPIs für das Online-Marketing erörtern, damit Du sicherstellen kannst, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Leistungskennzahlen, auch Key Performance Indicators (kurz: KPIs) genannt, sind Kennzahlen, mit denen der Erfolg einer Website, einer Marketingkampagne oder einer Geschäftsstrategie gemessen werden kann. Sie ermöglichen eine objektive Bewertung des Fortschritts und der Leistung bei der Erreichung von Geschäftszielen wie z. B. erhöhte Kundenzufriedenheit, Umsatzwachstum oder Kostensenkung.

Normale Kennzahlen erfassen lediglich die Gesamtleistung eines Unternehmens, einer Website oder einer Marketingkampagne. KPIs allerdings geben einen Hinweis darauf, wie gut eine Organisation im Vergleich zu ihren Zielen abschneidet und werden auch zur Messung der Leistung im Vergleich zu Wettbewerbern verwendet.

Mit Hilfe von KPIs lassen sich sowohl der Gesamtfortschritt verfolgen als auch die Bereiche ermitteln, in denen Verbesserungen erforderlich sind. Durch das Verständnis und die Konzentration auf Schlüsselkennzahlen können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen. Im Online Marketing kann es Unternehmen u.a. dabei unterstützen, ihre Online-Marketingbemühungen zu optimieren, die Wirksamkeit von Kampagnen zu messen, Schwachstellen oder Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln und Geschäftsstrategien entsprechend anzupassen. Sie sind auch nützlich, um das Verhalten und die Vorlieben der Kunden zu verstehen.

2 Festlegung der wichtigsten Leistungsindikatoren (KPIs)

Online Vermarkter sollten sich auf bestimmte Ziele konzentrieren – wie z.B. die Generierung von Leads – und dann relevante KPIs auswählen, um den Fortschritt bei der Erreichung dieser Ziele zu verfolgen. Daten wie Klickraten, Verweildauer auf der Website, Kosten pro Akquisition und Bewertungen der Kundenzufriedenheit können verwendet werden, um die Gesamtleistung einer Website oder Social-Media-Plattform genau zu beurteilen. Aber wie kannst Du die richtigen Ziele definieren?

2.1 Wie definiert man die richtigen Ziele?

Die SMART-Methode kann dabei helfen. Sie ist eine weit verbreitete Technik zur Festlegung von Zielen und Vorgaben. Sie steht für Spezifisch, Messbar, Ausführbar, Realistisch und Terminiert. Bei der Auswahl von Zielen, die mit dieser Methode erreicht werden sollen, ist es wichtig, jedes dieser fünf Kriterien zu berücksichtigen.

Smart explanation vector illustration. Efficient project management method as acronym of specific, measurable, achievable, relevant and timed. Personal goal setting and strategy system analysis plan.

Spezifisch: Ziele sollten detailliert und präzise sein und keinen Raum für Unklarheiten lassen. Das Ziel, das erreicht werden soll, muss klar definiert sein.

Messbar: Ziele sollten quantifizierbare Messungen des Fortschritts ermöglichen, z. B. in Form einer bestimmten Zahl oder eines Prozentsatzes.

Ausführbar: Die Ziele sollten mit den dem Unternehmen oder der Person zur Verfügung stehenden Ressourcen erreichbar sein.

Realistisch: Ziele sollten realistisch sein. zum Beispiel kann es sein, dass genügend Ressourcen, wie Mitarbeiter zur Verfügung stehen, aber die Mitarbeiter müssten zur Zielerreichung jeden Tag, auch am Wochenende arbeiten, was in der Realität nicht realisierbar wäre. Achte bei der Festlegung der Ziele also darauf, dass sie beide Kriterien erfüllen.

Terminiert: Ziele sollten mit einem Zeitplan für ihre Erreichung und mit Meilensteinen auf dem Weg dorthin versehen sein.

Ein Beispiel für ein SMART-Ziel:

Das Ziel der Happy Heroes ist es, Kundenanfragen über die Website in den nächsten 6 Monaten um 10 % zu steigern.

2.2 Wie wählt man die richtigen KPIs?

Wie bereits beschrieben ist es bei der Auswahl von KPIs wichtig, die Geschäftsziele zu berücksichtigen und zu überlegen, wie sie mit den Unternehmenszielen zusammenhängen. So sollte beispielsweise ein KPI, der sich auf das Kundenerlebnis bezieht, überwacht werden, wenn das Ziel darin besteht, die Kundenzufriedenheit und -treue zu erhöhen. In ähnlicher Weise sollte ein KPI, der sich auf die Leistung der Website bezieht, verfolgt werden, wenn das Ziel darin besteht eine Steigerung der Seitenaufrufe zu erreichen. Die ausgewählten KPIs sollten aussagekräftige Einblicke in die Unternehmensleistung bieten und auch umsetzbar sein, damit das Unternehmen auf der Grundlage der Daten fundierte Entscheidungen treffen kann.

Bei Online Marketing Kampagnen überschneiden sich die KPIs, die analysiert und gemessen werden, in der Regel je nach Art der Kampagne. Der Grund dafür ist, dass die Art der Kampagne danach gewählt wird, welches Ziel man erreichen möchte. Nehmen wir an, das Ziel eines Schmuckverkäufers ist es 10% mehr Einkäufe über Instagram in 4 Monaten zu generieren. Das Resultat dieser Zieldefinition könnte das Schalten einer Instagram Ad mit dem Ziel Käufe zu generieren – z.B. eine Conversion Kampagne – sein.

Um es auf den Punkt zu bringen: Je nachdem welches Ziel Du Dir setzt, wird eine entsprechende Strategie und Vorgehensweise gewählt, um das Ziel zu erreichen. Im Online Marketing gibt es relevante KPIs, die je nach Kampagnenart variieren, im Kern jedoch immer die selben sind. Auf diese KPIs werden wir in den folgenden Abschnitten daher genauer eingehen.

Nach der Definition von Zielen und der Auswahl der richtigen KPIs besteht der nächste Schritt darin, diese KPIs zu verfolgen, zu messen und zu analysieren. Auf diese Weise kannst Du feststellen, ob die von Dir gewählten Kennzahlen Dir ein genaues Feedback über die Fortschritte bei der Verwirklichung Deiner Ziele geben. Zu diesem Zweck ist es wichtig, Zugang zu zuverlässigen Datenquellen zu haben, die Aufschluss darüber geben, wie wie gut Du Deine Ziele erreichst. Dazu können Serverprotokolle, Website-Analysen, Umfragen zum Kundenfeedback oder jede andere Datenquelle gehören, mit der sich der Fortschritt genau messen lässt. Im Online Marketing sind insbesondere Plattformen wie Google Analytics, Matomo oder der Facebook Business Manager dafür da, verschiedene Daten zu messen und zu analysieren.

Durch regelmäßiges Nachverfolgen und Analysieren der wichtigsten Leistungsindikatoren können Online-Vermarkter fundierte Entscheidungen über ihre Strategien treffen und diese entsprechend anpassen. Mit den richtigen Zielen und KPIs können digitale Marketingteams sicherstellen, dass ihre Bemühungen die gewünschten Ergebnisse erzielen und den langfristigen Erfolg fördern.

Nachdem man also seine Ziele definiert und eine entsprechende Strategie entwickelt oder ausgewählt hat, sollte man wissen, auf welche KPIs man achten muss. Doch dafür muss man die relevanten KPIs kennen. Daher gehen wir im nächsten Kapitel auf die verschiedenen Arten von Online Marketing KPIs genauer ein.

3 Welche Arten von Online Marketing KPIs gibt es?

Unternehmen sind bestrebt, sicherzustellen, dass ihre Kampagnen wirksam sind und die beabsichtigten Botschaften an die richtigen Zielgruppen übermitteln. KPIs spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Ergebnisse zu messen und den Erfolg des Online-Marketings zu beurteilen.

Im Allgemeinen gibt es vier verschiedene Arten von KPIs:

  1. Akquisitions-KPIs
  2. Aktivierungs-KPIs
  3. Retention-KPIs
  4. Referral-KPIs

Akquisitions-KPIs messen den Verkehr wie Besucher, Leads oder Konversionen. Aktivierungs-KPIs verfolgen das Engagement der Nutzer auf einer Website oder in Sozialen Medien. Retention-KPIs konzentrieren sich auf den Lebenszeitwert der Kunden und die Loyalität zu nicht greifbaren Produkten wie Software-as-a-Service (SaaS). Die Referral-KPIs schließlich messen, wie sehr Empfehlungen bei der Kundenakquise helfen und wie effizient neue Kunden gewonnen werden. Alle diese Kategorien berücksichtigen die Besonderheiten jeder einzelnen Kampagne, um einen Gesamtüberblick zu erhalten, der bei der Verbesserung künftiger Strategien helfen kann.

Verschiedene Branchen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele, daher gibt es eine Vielzahl von KPIs, die in Betracht gezogen werden können, wie z. B. die Kosten pro Klick, die Bindungsrate, die Anzahl der Besucher auf einer Website und vieles mehr. Um den größtmöglichen Nutzen aus den Online Marketing Bemühungen zu ziehen, ist es unerlässlich, die am besten geeigneten KPIs je nach Online Marketing Bereich zu definieren, die den einzigartigen Anforderungen jedes Unternehmens entsprechen.

3.1 Organisches und bezahltes Online Marketing

Bevor wir uns mit den zahlreichen Arten von Online Marketing KPIs befassen, ist es wichtig, zwischen organischem und bezahltem digitalen Marketing zu unterscheiden.

Beim organischen digitalen Marketing werden Inhalte erstellt, für Suchmaschinen optimiert und Besucher auf Websites gelenkt, ohne dass Geld für Werbung ausgegeben wird. Zu den gängigen organischen digitalen Marketingstrategien gehören zum Beispiel die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Erstellung von Inhalten, die in sozialen Netzwerken geteilt werden können. Bezahltes Online-Marketing dagegen bezieht sich auf den Einsatz von bezahlter Werbung (z.B. Anzeigen bei Google oder Facebook etc.), um Besucher auf eine Website, App o.ä. zu leiten.

Nun da das geklärt ist, können wir uns den Online Marketing KPIs zuwenden.

3.2 Google Ads

Google Ads ist eine beliebte und leistungsstarke Plattform für digitale Werbung in der Google Suchmaschine und in anderen Teilen des Google Ökosystems. Mit Google Ads können Unternehmen gezielte Kampagnen erstellen, die Zielgruppen auf der ganzen Welt erreichen. Google Ads lässt sich in 3 Bereiche gliedern.

Der erste Bereich sind die Suchanzeigen (Search Ads), die auf den Ergebnisseiten der Google Suchmaschine angezeigt werden. Der zweite Bereich sind Shopping Ads, die mit Produktbildern und Preisen in der Suchmaschine abgebildet werden. Der dritte Bereich sind Display und YouTube Ads, die als Banner oder Videoanzeigen auf verschiedenen Websites ausgestrahlt werden.

3.2.1 Search und Shopping Ads (SEA)

In unserem Artikel haben wir die Search und Shopping Anzeigen KPIs zusammengefasst, da sich diese KPIs und die Bedeutung der KPIs stark ähneln. Zu den wichtigsten KPIs in den Such- und Shopping-Anzeigen gehören:

  • Impressionen
  • Klicks
  • Click-Through Rate (CTR)
  • Cost per Click (CPC)
  • Conversion
  • Conversion rate
  • Kosten pro Conversion
  • ROAS
  • ROI
  • Conversion Wert

Impressionen

Impressionen geben an, wie oft die Anzeigen ausgestrahlt wurden. Dabei ist egal, ob eine Person die Anzeige auch wirklich sieht oder einfach weiter scrollt. Eine durchschnittliche Anzahl an Impressionen im Bereich Search und Shopping Ads liegt zwischen 500 und 1000 pro Tag, bei einem durchschnittlichen Werbebudget von 100€ oder mehr.

Klicks

Klicks geben an, wie oft auf eine Anzeige geklickt wurde, um die gewünschte Zielseite zu erreichen. Dies ist eine gute Kennzahl, um das Interesse an einer Anzeige oder Kampagne zu messen.

Click-Through Rate (CTR)

Die Click-Through-Rate (CTR) wird berechnet, indem Klicks durch Impressionen geteilt werden, und zeigt, wie erfolgreich jede Werbekampagne im Hinblick auf die Generierung von Traffic auf Deiner Website ist. Eine gute CTR für Search und Shopping Ads liegt zwischen 4% und 5%.

Cost per Click (CPC)

Kosten pro Klick (CPC) ist der Betrag, den Werbetreibende jedes Mal zahlen, wenn jemand auf ihre Anzeige klickt. Diese Kennzahl sollte überwacht werden, da sie das Gesamtbudget für eine Werbekampagne beeinflusst. Der durchschnittliche CPC für Such- und Shopping-Anzeigen liegt zwischen 0,05€ – 2,00€. Anhand der Kosten pro Klick kannst Du verschiedene Kampagnen vergleichen und Dein Budget optimieren, um die beste Rendite zu erzielen.

Conversion

Unter einer Conversion versteht man den Abschluss einer gewünschten Aktion durch einen Nutzer, nachdem dieser mit einer Werbung oder Marketingkampagne in Berührung gekommen ist. Das Ziel vieler Online-Marketing-Kampagnen ist es, so viele Conversions wie möglich zu erzielen, sei es durch einen Kauf, die Anmeldung zu einem Newsletter, das Herunterladen einer App oder einer anderen Aktion durch den Nutzer.

Conversion Rate

Die Konversionsrate wird berechnet, indem die Konversionen durch die Klicks geteilt werden. Sie gibt an, wie oft jemand nach einem Klick auf die Anzeige eine gewünschte Aktion durchgeführt hat, z.B. einen Kauf getätigt oder sich in eine E-Mail-Liste eingetragen hat. Eine hohe Konversionsrate kann darauf hindeuten, dass Deine Kampagnen erfolgreich sind und Du Deine Ziele erreichst. Die durchschnittliche Konversionsrate für Such- und Shopping-Anzeigen liegt bei ca. 4%.

Kosten pro Conversion

Die Kosten pro Conversion werden berechnet, indem die Kosten der Anzeigenkampagne durch die Anzahl der Conversions geteilt werden. Sie sind ein genaueres Maß für den Erfolg als die Kosten pro Klick, da sie widerspiegeln, wie viel jeder Kunde Dich in Form von Marketingausgaben kostet. Die durchschnittlichen Kosten pro Conversion für Such- und Shopping-Anzeigen liegt zwischen 0,50€ – 10,00€.

ROAS

Der Return on Advertising Spend (ROAS) ist der Prozentsatz der Einnahmen, die für jeden für Werbung ausgegebenen Euro erzielt werden. Er lässt sich berechnen, indem man den Gesamtumsatz, der mit einer Werbekampagne erzielt wurde, durch die Gesamtkosten der jeweiligen Kampagne teilt. Der Return On Advertising Spend sollte bei oder über 1 oder bei oder über 100% liegen. Wenn der ROAS 50 % beträgt, also unter 100% liegt, wurde mehr Geld für Werbung ausgegeben, als an Einnahmen erzielt wurde.

Ein guter ROAS für Such- und Shopping-Anzeigen liegt demnach ab 100 % aufwärts. Je höher der ROAS, desto erfolgreicher die Werbekampagne.

ROI

Der Return on Investment (ROI) ist der prozentuale Anteil des Gewinns, der für jeden in eine Werbekampagne investierten Euro erzielt wird. Er lässt sich berechnen, indem man die Kosten der Werbekampagne von den erzielten Gesamteinnahmen abzieht und diese Zahl dann durch die Gesamtkosten der Kampagne teilt. Der durchschnittliche Return on Investment (ROI) für Such- und Shopping-Anzeigen liegt zwischen 5 % und 30 %.

Conversion Wert

Der Conversion-Wert ist der Gesamtwert einer Werbekampagne unter Berücksichtigung der Conversions. Er kann berechnet werden, indem man die Anzahl der Konversionen mit dem durchschnittlichen Konversionswert für jede Art von durchgeführter Aktion multipliziert. Der durchschnittliche Conversion-Wert für Such- und Shopping-Anzeigen liegt zwischen 5 € und 10 € pro Conversion.

Der Konversionswert von Such- und Shopping-Anzeigen lässt sich am Beispiel eines Unternehmens veranschaulichen, das Schuhe online verkauft. Dieses Unternehmen hat Such- und Shopping-Anzeigen genutzt, um sein Produkt zu bewerben, was im Laufe einer Woche zu 10 Konversionen führte. Der durchschnittliche Konversionswert pro Kauf betrug 5 €, was bedeutet, dass der gesamte Konversionswert in diesem Zeitraum bei 50 € lag. Diese Zahl besagt, dass das Unternehmen durch seine Such- und Einkaufskampagnen einen Gewinn von 50 € erzielt hat.

3.2.2 Google Display Netzwerk :

Es lassen sich 2 Arten von Display Werbung unterscheiden. Es gibt Display Anzeigen die unabhägnig von Google geschaltet werden und das Google Display Netzwerk, wo Display Ads abhängig von Google ausgestrahlt werden.

Das Google Display-Netzwerk (GDN) ist eine von Google geschaffene Plattform, die es Werbetreibenden ermöglicht, ihre Zielgruppen mit Display-Anzeigen zu erreichen. Das Google Display Netzwerk (GDN) ist ein riesiges Online-Display-Werbenetzwerk, das sich über Millionen von Websites und Apps erstreckt. Es ermöglicht Unternehmen, Zielgruppen auf mehr als zwei Millionen Websites zu erreichen, darunter YouTube und Gmail. Werbetreibende haben bei der Nutzung des GDN die Möglichkeit, automatisches Targeting oder manuelles Targeting zu verwenden. Automatisiertes Targeting ermöglicht Google, Nutzer auf der Grundlage der von ihnen besuchten Websites und der von ihnen angesehenen Inhalte anzusprechen. Beim manuellen Targeting können Werbetreibende bestimmte Parameter eingeben, um eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen.

So sehen die wichtigsten KPIs für das GDN aus:

  • Cost per Mille (CPM): Die KPI „Cost per Mille“ gibt die Kosten für die Schaltung von 1.000 Impressionen an. Der durchschnittliche CPM bei Google Display Anzeigen liegt zwischen 1 € und 5 €.
  • Impressionen: Eine Impression ist die Ausstrahlung einer Anzeige im GDN, unabhängig davon, ob sie angeklickt oder gesehen wurde oder nicht. Impressionen sind ein wichtiger KPI, da sie die Reichweite und die Häufigkeit messen, wodurch die Werbetreibenden feststellen können, wie viele Personen ihre Anzeigen gesehen haben. Je mehr Impressionen es gibt, desto desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Anzeige von potenziellen Kunden gesehen wird.
  • CTR: Die durchschnittliche CTR für Google Display-Anzeigen liegt zwischen 0,5 % und 1 % und ist damit deutlicher geringer als die durchschnittliche CTR bei Such- oder Shoppinganzeigen.
  • Cost per Click (CPC): Bei Google Display Ads liegt der durchschnittliche CPC zwischen zehn Cent und einem Euro pro Klick.
  • Klicks: Ein Klick ist, wenn ein Nutzer auf eine Anzeige im GDN klickt, wodurch er auf die Website oder Landing Page des Werbetreibenden gelangt. Im GDN liegen Klicks im Durchschnitt zwischen zehn Cent und einem Euro pro Klick.
  • Conversion Rate: Die durchschnittliche Konversionsrate für Google Display-Anzeigen liegt zwischen 0,5 % und 2%.
  • Cost per Conversion: Der KPI „Kosten pro Conversion“ gibt die Kosten für die Generierung einer Conversion an. Die durchschnittlichen Kosten pro Conversion für Google Display-Anzeigen liegen zwischen 5 € und 50 €.

3.3 E-Commerce KPIs

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E-Commerce ist ein Oberbegriff, der alle Formen digitaler Transaktionen und Geschäftstätigkeiten umfasst, die über das Internet abgewickelt werden. Es handelt sich um eine Form des modernen Einzelhandels, die es Käufern und Verkäufern ermöglicht, Transaktionen und den Austausch von Waren digital abzuwickeln, wodurch physische Geschäfte überflüssig werden. Der elektronische Handel verändert die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, und schafft effiziente Kanäle für die Kundenansprache.

E-Commerce-KPIs werden verwendet, um die Leistung von beispielsweise Onlineshops zu messen. Anhand dieser Kennzahlen können Unternehmen erkennen, wie gut ihre Produkte und Dienstleistungen abschneiden und in welchen Bereichen Verbesserungen erforderlich sind. Du willst mehr zum Thema Onlineshops wissen? Dann lies unseren Blogartikel: SEO für Onlineshops: Der komplette Leitfaden für mehr Shopbesucher.

Das sind die relevantesten KPIs im E-Commerce:

  • Traffic
  • Seitenaufrufe
  • Bounce Rate
  • Time-on-Site/Verweildauer
  • Add-to-cart
  • Verkäufe/Check Outs/Conversions
  • Wiederkehrende User / Neue User
  • Checkout Abbrüche
  • Stornoquote
  • Retourenquote
  • Conversion Rate
  • Cost per Order (CPO)
  • Warenkorbgröße
  • Visits / Unique Visitors
  • CAC Customer Aquisition Costs
  • Customer Lifetime Value (CLV)

Der Traffic ist die Anzahl der Besucher einer Website oder eines Online-Shops. Sie ist eine wichtige Kennzahl, weil sie misst, wie viele Menschen die Website besuchen und wie wirksam Marketingkampagnen waren. Die Seitenaufrufe messen, wie oft die unterschiedlichen Haupt- und Unterseiten einer Webseite aufgerufen wurden. Nutzer rufen häufig mehr als eine Seite auf, daher sind Traffic und Seitenaufrufe nicht gleichzusetzen. Die Absprungrate (Bounce Rate) ist der Prozentsatz der Besucher, die eine Website verlassen, nachdem sie nur eine Seite angesehen haben. Je niedriger die Absprungrate ist, desto besser, denn sie zeigt an, dass sich die Nutzer mit dem Inhalt beschäftigen und ihn nützlich finden. Eine durchschnittliche Absprungrate sollte zwischen 20-40% liegen. Die Verweildauer auf der Website misst, wie lange Nutzer auf einer Website oder in einem Online-Shop verweilen. Dies ist eine wichtige Kennzahl, da sie angibt, wie ansprechend der Inhalt ist und wie gut die Nutzer mit der Marke in Verbindung stehen. Die durchschnittliche Verweildauer auf einer Website sollte zwischen 2-3 Minuten liegen.

Die Add-to-Cart-Kennzahl misst, wie viele Artikel in den Einkaufswagen gelegt werden. Sie ist eine wichtige Kennzahl für E-Commerce-Unternehmen, da sie angibt, wie wahrscheinlich es ist, dass die Nutzer einen Kauf tätigen. Die Anzahl der Verkäufe (oder Check Outs) ist eine wichtige Kennzahl für E-Commerce-Unternehmen, da sie angibt, wie erfolgreich das Geschäft bei der Umwandlung von Besuchern in Kunden war. Die durchschnittlichen Verkäufe sind von Branche zu Branche unterschiedlich. Die Abbruchquote an der Kasse misst, wie viele Besucher den Bezahlvorgang abbrechen, bevor sie einen Kauf abschließen. Dies ist eine wichtige Kennzahl, da sie anzeigt, wie gut die Website und der Zahlungsprozess funktionieren, aber sie zeigt auch auf, ob der Bestellvorgang verbessert werden muss, indem er beispielsweise gestrafft oder einfacher gestaltet wird. Die durchschnittliche Abbruchquote sollte weniger als 20% betragen. Die Stornoquote ist die Anzahl der stornierten Bestellungen, entweder aufgrund von Kundenunzufriedenheit oder aus anderen Gründen. Eine hohe Stornoquote kann ein Hinweis darauf sein, dass die Kundenerfahrung verbessert werden muss, z. B. durch das Angebot von einfacheren Umtauschmöglichkeiten oder Verbesserung von Produktbeschreibungen. Die durchschnittliche Stornoquote sollte zwischen 3-5% liegen. Die Rückgabequote misst die Anzahl der Kunden, die Artikel zurückgeben und eine Erstattung oder einen Umtausch verlangen. Eine hohe Rückgabequote kann darauf hindeuten, dass die Produkte die Erwartungen der Kunden nicht erfüllen und/oder dass der Kundenservice verbessert werden könnte. Die durchschnittliche Rückgabequote sollte zwischen 3-5% liegen.

Die Konversionsrate ist der Prozentsatz der Besucher, die eine gewünschte Aktion auf einer Website oder in einem Online-Shop durchführen, wie z. B. einen Kauf tätigen oder sich für einen Newsletter anmelden. Sie zeigt an, wie erfolgreich Marketingkampagnen bei der Konvertierung von Besuchern waren. Die durchschnittliche Konversionsrate sollte zwischen 2-4% liegen. Die Kosten pro Auftrag (CPO) ist eine Kennzahl, die die durchschnittlichen Kosten für die Gewinnung eines Kunden misst. Der CPO variiert von Branche zu Branche, sollte aber so niedrig wie möglich gehalten werden. Die Warenkorbgröße ist die durchschnittliche Wert der Artikel im Einkaufswagen eines Nutzers. Ein Ziel im E-Commerce ist es, durch Cross- und Up-Selling den Warenkorb der Nutzer zu vergrößern.

Visits meint die Anzahl aller Webseitenbesuche, auch wenn eine Person mehrmals drauf war. Beispielsweise geht eine Person 6 mal auf Deine Webseite, dann ist die Anzahl der Besuche 6.

Unique Visitors ist eine Kennzahl, die angibt, wie viele einzelne Personen auf deiner Seite gewesen sind. Nehmen wir das Beispiel von vorhin und eine Person besucht deine Seite 6 mal, dann ist die Anzahl deiner Unique Visitors 1. Die Zahl der wiederkehrenden Nutzer ist die Zahl der Besucher, die die Website mehr als einmal besucht haben. Die Kennzahl der neuen Nutzer hingegen ist die Anzahl der Besucher, die die Website noch nie zuvor besucht haben. Es ist wichtig, beide Metriken zu messen, um festzustellen, wie gut Deine Marketingkampagnen funktionieren und wie effektiv sie sind, um Kunden zu binden. Der durchschnittliche Prozentsatz der wiederkehrenden Nutzer sollte bei 40-60 % liegen, wobei der Prozentsatz der neuen Nutzer den Rest ausmacht. Die Kundenakquisitionskosten (CAC) sind die Kosten für die Gewinnung eines neuen Kunden. Mit dieser Kennzahl lässt sich der Erfolg von Marketingkampagnen messen und die Höhe künftiger Ausgaben bestimmen. Die durchschnittlichen CAC sollten zwischen 5-30 € liegen. Der Customer Lifetime Value (CLV) ist der Gesamtumsatz, den ein Kunde im Laufe seiner Beziehung zum Unternehmen erzielt. Er gibt an, wie erfolgreich Marketingkampagnen beim Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen waren, und kann zur Bestimmung künftiger Ausgaben für Marketingkampagnen verwendet werden. Der durchschnittliche CLV sollte für jeden Kunden zwischen 50 € und 200 € liegen.

3.4 Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine Reihe von Strategien, die dazu dienen, die Sichtbarkeit einer Website in den organischen Suchmaschinenergebnissen zu erhöhen. Sie hilft Unternehmen, ihr Ranking bei Google und anderen wichtigen Suchmaschinen zu verbessern, was zu mehr Website-Besuchern und höheren Konversionsraten führen kann. Die SEO lässt sich in 2 Bereiche unterteilen: Onpage und Offpage SEO.

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3.4.1 Onpage SEO

Onpage SEO beinhaltet eine Reihe von Techniken zur Optimierung des Inhalts und der Struktur einer Website, um sie für die Crawler von Suchmaschinen sichtbarer und attraktiver zu machen.

Zu den wichtigsten KPIs für Onpage SEO gehören:

  • Organischer Traffic
  • Visitors/Unique Visitors
  • Impressionen
  • Click-Through Rate (CTR)
  • Keyword Rankings
  • Absprungrate
  • Verweildauer/Sitzungsdauer
  • Seitenladezeit / Pagespeed
  • Sichtbarkeit und Sichtbarkeitsindex
  • Domain Popularity
  • Domain Trust & Authority (Vertrauenswürdigkeit)

Organischer Traffic

Organischer Traffic bezieht sich auf die Anzahl der Besucher, die über organische Suchmaschinenergebnisse auf Deine Website kommen. Er ist ein wichtiges Maß für den SEO-Erfolg und sollte genau überwacht werden. Ziel von SEO Maßnahmen ist es, den organischen Traffic zu erhöhen, z.B. durch bessere Auffindbarkeit, also höhere Rankings in den Suchergebnissen.

Visits/Unique Visitors

Die Visits geben die Webseitenbesuche und die Unique Visitors die Anzahl der einzelnen Personen an, die auf deiner Seite gewesen sind.

Impressionen

Unter Impressionen versteht man Sichtkontakte einer Seite in den SERPs (organische Google Suchergebnisse). Ein Anstieg oder ein Rückgang der Impressionen kann auf Veränderungen in den Keyword-Rankings hinweisen, die genau überwacht werden sollten. Rutscht Deine Seite mit einem Keyword-Ranking von der ersten auf die zweite Suchseite bei Google, wird sie erheblich weniger Impressionen erlangen, da Nutzer nur selten auf die zweite Suchseite klicken.

Click-Through Rate (CTR)

Die CTR oder Durchklickrate ist ein Maß dafür, wie häufig Deine Seite in den Suchergebnisse angeklickt wird, nachdem ein Sichtkontakt (Impression) entstanden ist. Sie kann einen Hinweis auf Veränderungen in den Keyword-Rankings und der Sichtbarkeit sowie auf das Engagement der Nutzer bei den organischen Suchergebnissen geben. Die CTR auf dem obersten Rang bei Google kann bis zu 40% betragen.

Keyword Rankings

Keyword-Rankings geben an wie hoch eine Webseite für einen bestimmten Suchbegriff angezeigt wird. Die regelmäßige Überprüfung der Keyword-Rankings kann dabei helfen, Möglichkeiten zur Verbesserung der SEO und der Sichtbarkeit in den organischen Suchergebnissen zu erkennen.

Ein gutes Ranking ist jede Platzierung unter den ersten 10 Ergebnissen für ein bestimmtes Suchwort. Verfolge die Platzierungen im Laufe der Zeit, um die SEO-Leistung zu überwachen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Sichtbarkeit zu ermitteln. Um eine gute Platzierung zu erreichen, musst Du sicherstellen, dass Deine Website für Suchmaschinen gut optimiert ist.

Absprungrate

Die Absprungrate ist der Prozentsatz der Besucher, die eine Website nach nur einer Seite wieder verlassen. Eine hohe Absprungrate könnte darauf hindeuten, dass der Inhalt der Seite für die Suche der Nutzer nicht relevant ist oder dass er schlecht strukturiert und schwer zu nutzen ist. Eine hohe Absprungrate im SEO ist im Allgemeinen ein Wert von über 50%. Eine hohe Absprungrate kann mit SEO reduziert werden indem die Relevanz und Qualität der Inhalte, also des Contents auf der Website sowie die Benutzerfreundlichkeit optimiert wird.

Verweildauer/Sitzungsdauer

Die Verweildauer ist die Zeit, die ein Nutzer auf einer Website verbringt, bevor er sie verlässt. Sie ist ein wichtiges Maß für das Engagement der Nutzer. Eine hohe Verweildauer zeigt an, dass die Nutzer finden, was sie suchen, während eine niedrige Verweildauer darauf hindeuten könnte, dass der Inhalt für die Nutzer nicht relevant ist oder dass es Probleme mit der Benutzerfreundlichkeit gibt. Die durchschnittliche Verweildauer sollte bei 2-3 Minuten liegen.

Die Verweildauer kann durch Optimierung des Inhalts verbessert werden. Achte darauf, dass Deine Inhalte ansprechend, informativ und für den Nutzer relevant sind. Du musst Deine Seitentitel und Meta-Beschreibungen optimieren, damit die Suchmaschinen sie besser einordnen können. Biete außerdem interne Links zwischen verwandten Seiten auf Deiner Website an. Dies erleichtert den Nutzern die Navigation und regt sie dazu an, länger auf der Seite zu bleiben.

Seitenladezeit / Pagespeed

Die Seitenladezeit misst die Zeit, die eine Webseite braucht, um herunterzuladen und auf dem Bildschirm eines Nutzers sichtbar zu werden. Eine langsam ladende Seite kann für die Nutzer sehr frustrierend sein und zum „abspringen“ bewegen. Daher ist es wichtig, die Ladezeit der Seite so niedrig wie möglich zu halten. Die durchschnittliche Ladezeit einer Seite sollte zwischen 1-2 Sekunden liegen.

So kannst Du Deine Ladezeit optimieren:

1. Verwende ein Content Delivery Network (CDN). Dieses beschleunigt die Bereitstellung Deiner Inhalte, indem es sie auf Servern in der ganzen Welt zwischen speichert.

2. Optimiere Deine Bilder. Vergewissere Dich, dass sie die richtige Größe und das richtige Format haben, und komprimiere sie, wenn nötig.

3. Minimiere HTTP-Anfragen. Bei jedem Besuch eines Nutzers, muss ihr Webbrowser mehrere HTTP-Anfragen stellen, um alle erforderlichen Dateien herunterzuladen. Versuch, diese Anfragen zu reduzieren, indem Du Codes kombinierst und verkleinerst.

4. Verwende Caching. Dadurch kann Deine Website häufig verwendete Daten speichern, so dass sie nicht jedes Mal neu heruntergeladen werden müssen, wenn ein Nutzer Deine Seite besucht.

Sichtbarkeit

Der Sichtbarkeit ist eine Kennzahl, mit der gemessen wird, wie viel Verkehr eine Website über organische Suchergebnisse erhält. Er berücksichtigt die Anzahl der Suchbegriffe, die für den Traffic verantwortlich sind, sowie die Position dieser Suchbegriffe in den SERPs. Es ist wichtig, Ihre Sichtbarkeit zu verfolgen, um zu verstehen, welche SEO-Strategien funktionieren und welche nicht.

Die Sichtbarkeit kann durch die Optimierung Deiner Website für Schlüsselwörter verbessert werden. Ermittle die richtigen Schlüsselwörter und stell sicher, dass sie in Deinen Titeln, Meta-Beschreibungen und Inhalten enthalten sind.

Domain Popularity

Die Domain-Popularität ist ein Messwert für externe Verlinkungen. Sie ist eine wichtige Kennzahl, da sie den Suchmaschinen signalisiert, dass Deine Website eine glaubwürdige und maßgebliche Informationsquelle ist. Links von anderen Webseiten, auch Backlinks genannt, sind ein Anzeichen für Popularität und eine der wichtigsten „Währungen“ im OffPage Bereich.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Domain-Popularität zu verbessern:

1. Gast-Blogging: Schreibe Blogbeiträge für andere Websites in Deiner Branche und füge Links zurück zu Deiner Website ein.

2. Link-Building: Sprich andere Websites an und bitte sie, auf Deine Inhalte zu verlinken. Achte darauf, dass der Inhalt wertvoll ist, damit sie eher ja sagen!

3. Soziale Medien: Erstelle interessante Inhalte auf sozialen Plattformen und stelle sicher, dass sie einen Link zu Deiner Website enthalten.

Domain Trust & Authority (Vertrauenswürdigkeit)

Domain Trust & Authority (DTA) misst, wie vertrauenswürdig und maßgebend eine Website in den Augen der Suchmaschinen ist. Dabei werden Dinge wie das Alter der Domain, die Anzahl der Backlinks und mehr berücksichtigt. Eine höhere DTA bedeutet, dass Deine Website in den SERPs weiter oben erscheint und Du mehr organischen Traffic erhältst.

Um Deine DTA zu verbessern, stell sicher, dass Du relevante und hochwertige Backlinks von anderen Websites in Deiner Branche hast. Du kannst auch auf Influencer zugehen oder Inhalte erstellen, die auf Social-Media-Plattformen geteilt werden können. Schließlich solltest Du sicherstellen, dass die Inhalte auf Deiner Website von hoher Qualität sind.

3.4.2 Offpage SEO

Offpage SEO ist eine Reihe Techniken und Strategien, die dazu dienen, die Sichtbarkeit einer Website in den Suchmaschinenergebnissen zu verbessern, indem Backlinks von anderen seriösen Websites erstellt werden. Zu den wichtigsten KPIs für OffPage SEO gehören:

  • Backlinks
  • Domain-Autorität
  • Seitenautorität
  • Link-Qualität
  • Ankertext-Verteilung

Backlinks

Backlinks sind die wichtigste Kennzahl für Offpage-SEO und können durch Gast-Blogging, Linkaufbau, Social Media Sharing usw. erzielt werden. Es ist wichtig, Backlinks von seriösen Websites zu haben, da dies den Suchmaschinen signalisiert, dass Deine Website vertrauenswürdig und maßgebend ist.

Du solltest mindestens 5-10 Backlinks von anderen Websites aus Deienr Branche haben. Achte darauf, dass die Inhalte, auf die Du verlinkst, wertvoll sind und einen Bezug zu Deinem Thema haben. Versuche auch, die Art der Links zu variieren (nofollow vs. dofollow).

Domain-Autorität

Domain Authority (DA) ist eine von Moz entwickelte Metrik, die misst, wie gut eine Website in den Suchmaschinenergebnissen platziert wird. Die DA stützt sich auf eine Reihe von Faktoren, darunter das Alter der Domain, die Anzahl der Backlinks, soziale Signale usw. Eine höhere Domain Authority bedeutet, dass Deine Website in den Augen der Suchmaschinen mehr Autorität hat und sie in den Suchmaschinenergebnissen wahrscheinlich höher eingestuft wird. Eine DA von 10 gilt als durchschnittlich, während ein DA von 30 oder mehr als sehr gut angesehen wird.

Seitenautorität

Page Authority (PA) ist eine von Moz entwickelte Metrik, die misst, wie gut eine einzelne Seite Ihrer Website in den Suchmaschinenergebnissen rangiert. Sie ähnelt der Domain Authority, aber anstatt die Autorität Ihrer gesamten Domain zu messen, wird nur die Autorität einer bestimmten Seite gemessen. Eine höhere Seitenautorität bedeutet, dass die Seite mit größerer Wahrscheinlichkeit in den Suchmaschinenergebnissen höher platziert wird.

Idealerweise solltest Du eine PA von 40 oder höher anstreben. Es ist wichtig zu beachten, dass es einige Zeit dauern kann, diese Punktzahl zu erreichen, da der Aufbau von Backlinks von seriösen Websites und die Erstellung hochwertiger Inhalte erforderlich sind.

Link-Qualität

Die Linkqualität bezieht sich auf die Autorität, Vertrauenswürdigkeit und Relevanz einer Website, die auf Ihre Seite verlinkt. Links von qualitativ hochwertigen Websites erhöhen die Platzierung Ihrer Website, während Links von Websites mit geringer Qualität Ihre Platzierung beeinträchtigen können. Es ist wichtig sind Links von seriösen Websites in Ihrer Branche, da diese von den Suchmaschinen eher positiv bewertet werden.

Die Qualität eines Links kann auf verschiedene Weise gemessen werden, z. B. durch Betrachtung der Domain Authority (DA) und Page Authority (PA) der verlinkenden Website sowie durch Analyse der Relevanz des Inhalts, auf den der Link verweist.

Ankertext-Verteilung

Ein Ankertext ist eine Art von Hypertext, der in HTML-Webseiten verwendet wird und zu einer anderen Seite auf derselben Website oder zu einer externen Quelle verweist. Er wird in der Regel fett oder kursiv gesetzt und kann zur besseren Sichtbarkeit mit verschiedenen Farben und Schriftarten gestaltet werden. Der Ankertext ist wichtig für die Suchmaschinenoptimierung, denn er hilft den Suchmaschinen den Inhalt der Seite zu verstehen und gibt einen Hinweis darauf, welche Schlüsselbegriffe wichtig sind.

Bei der Optimierung Ihrer Website für Suchmaschinen ist eine ausgewogene Verteilung der Ankertexte wichtig. Das bedeutet, dass Deine Ankertexte eine Vielzahl von Wörtern aus Long-Tail-Schlüsselwörtern, generischen Schlüsselwörtern und Markenbegriffen enthalten sollten.

3.5 Social Media

Hands with cartoon like icon on colorful background. Yellow, pink and blue colors.

Soziale Medien sind in der heutigen Welt zu einem unverzichtbaren Instrument geworden. Sie ermöglichen es den Menschen, schneller und einfacher als je zuvor zu kommunizieren und Informationen auszutauschen, und verbinden Milliarden von Nutzern rund um den Globus im Handumdrehen miteinander. Social-Media-Plattformen werden von Einzelpersonen und Unternehmen genutzt, um mit ihren Freunden, Familien, Kollegen, Kunden und Followern in Verbindung zu bleiben.

Aber in den sozialen Medien geht es nicht nur darum, in Verbindung zu bleiben – sie können auch als leistungsstarkes Marketinginstrument genutzt werden. Unternehmen nutzen ihre Social-Media-Präsenz, um Beziehungen zu Kunden aufzubauen und den Bekanntheitsgrad ihrer Marke zu steigern. Sie können Inhalte wie Fotos, Videos und Umfragen veröffentlichen um ihre Zielgruppen anzusprechen und neue Kunden zu gewinnen. Viele Unternehmen nutzen die sozialen Medien auch, um für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben und so eine direktere Verbindung zwischen ihnen und ihren Kunden herzustellen.

Social-Media-KPIs sind Kennzahlen, mit denen die Leistung von Social-Media-Kampagnen gemessen werden kann. Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre Fortschritte in Bezug auf Publikumsbindung, Konversionen und Lead-Generierung zu verfolgen und zu messen. Man unterscheidet 2 Arten von Social Media Marketing. Das Organische und das Paid Social Media Marketing.

 

3.5.1 Organische KPIs

Organisches Social Media ist eine Art von Social Media Marketing, das sich auf den Aufbau von Beziehungen und die Bereitstellung von Mehrwert für Dein Publikum konzentriert, ohne Geld für Werbung auszugeben. Die wichtigsten KPIs für organische soziale Medien sind:

  • Follower/Freunde
  • Engagement-Rate (ER)
  • Likes
  • Kommentare
  • Shares
  • Anzahl der Social Media Kontakte
  • Community Wachstum
  • Anzahl der Beiträge
  • Reichweite

Follower/Freunde

Die Anzahl der Follower oder Freunde ist ein nützlicher KPI, da er einen Hinweis darauf gibt, wie viele Menschen sich aktiv mit Deiner Marke beschäftigen. Sie zeigt an wie viele Personen sich entschieden haben, Deinen Inhalten zu folgen. Als hohe Follower Anzahl gilt in der Regel alles, was über 10.000 Follower auf einer bestimmten Social-Media-Plattform liegt. Eine durchschnittliche Follower Anzahl für Marken und Unternehmen liegt zwischen 2.000 und 10.000.

Engagement-Rate (ER)

Die Engagement-Rate ist der Prozentsatz der Follower, die aktiv auf deine Beiträge reagieren. Sie wird berechnet, indem die Anzahl der Likes, Kommentare und Shares zu einem Beitrag durch die Gesamtzahl der Follower geteilt wird. Eine hohe Engagement-Rate liegt in etwa bei 10%.

Likes, Kommentare, Shares

Die Anzahl der Likes, Kommentare und Shares zu Deinen Beiträgen ist ein wichtiger KPI, da er einen Hinweis darauf gibt, wie interessiert die Menschen an Deinen Inhalten sind. Eine hohe Anzahl von Likes, Kommentaren oder Shares deutet darauf hin, dass der Inhalt bei den Nutzern Anklang gefunden hat und sie ihn weiter lesen möchten. Außerdem gelten Likes, Kommentare und Shares als Social Signals, die dazu beitragen können, Ihre Platzierung in den Suchmaschinen zu verbessern.

Es ist einfacher Likes zu erhalten als Kommentare und Shares, weil die Nutzer müssen nicht viel Aufwand betreiben, um auf eine Schaltfläche zu klicken. Das Erhalten von Kommentaren und das Teilen von Beiträgen erfordert jedoch mehr Aufwand von den Nutzern. Generell gelten über 1.000 Likes für einen Beitrag als hoch. Die durchschnittliche Anzahl von Likes für Marken und Unternehmen liegt zwischen 500 und 1.000. Bei Kommentaren sieht das anders aus. m Allgemeinen werden über 100 Kommentare für einen Beitrag als hoch angesehen. Die durchschnittliche Anzahl von Kommentaren für Marken und Unternehmen liegt zwischen 10 und 50. Für Shares gelten mehr als 20 Shares für einen Beitrag als hoch. Die durchschnittliche Anzahl der Shares für Marken und Unternehmen liegt zwischen 5 und 10.

Anzahl der Social Media Kontakte

Die Anzahl der Kontakte ist ein weiterer wichtiger KPI. Diese Kennzahl bezieht sich auf die Anzahl der Personen, mit denen Du auf Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook und LinkedIn verbunden bist. Eine hohe Anzahl von Kontakten zeigt, dass Deine Marke eine aktive Präsenz in den sozialen Medien aufgebaut hat. Als hoch gilt alles über 10.000 Kontakte.

Community Wachstum

Die Metrik für das Community-Wachstum ist die Rate, mit der Dein Publikum wächst. Dieser KPI kann gemessen werden, indem man die Anzahl der neuen Follower, Kontakte oder Abonnenten betrachtet, die Du über einen bestimmten Zeitraum gewinnst. Eine hohe Community-Wachstumsrate zeigt an, dass Deine Social-Media-Präsenz wächst und die Menschen daran interessiert sind, sich mit Deinen Inhalten zu beschäftigen. Der durchschnittliche Community Wachstum liegt in der Regel zwischen 5-10% im

Anzahl der Beiträge

Die Anzahl der Beiträge ist ein wichtiger KPI, da er Ihnen einen Hinweis darauf gibt, wie aktiv Ihre Marke in den sozialen Medien ist. Die durchschnittliche Anzahl der Beiträge für Marken und Unternehmen liegt bei 3-4 pro Woche. Alles, was über 5 Beiträge pro Woche liegt, gilt als hoch. Wenn Du mehr als das postest, könntest Du Deine Follower überfordern.

Reichweite

Die Reichweite ist die Gesamtzahl der Personen, die Deine Beiträge gesehen haben. Sie ist ein Maß dafür, wie weit sich Deine Inhalte auf den verschiedenen Plattformen verbreiten. Die durchschnittliche Reichweite für Marken und Unternehmen liegt normalerweise zwischen 10.000 und 20.000 pro Beitrag. Alles über 20.000 wird als hoch angesehen.

3.5.2 Paid Social Media KPIs

Paid Social Media ist eine Art von Social-Media-Marketing, bei dem Geld ausgegeben wird, um Deine Inhalte auf Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram, Linkedin und co. zu fördern und zu bewerben. Die wichtigsten KPIs für bezahlte soziale Medien sind:

  • Reichweite
  • Frequenz
  • Impressionen
  • CPM
  • Link Clicks
  • Link CTR
  • Link CPC
  • Clicks
  • CTR
  • CPC
  • Conversions
  • Conversion Rate

Reichweite

Wie auch beim organic Social Media gibt die Reichweite im paid Social Media Gesamtzahl der Personen an, die Deine Beiträge gesehen haben. Nur in diesem Fall deine gesponserten Beiträge.

Die ideale Reichweite für bezahlte soziale Medien sollte höher sein als für organische soziale Medien. Die durchschnittliche Reichweite für Marken und Unternehmen in bezahlten sozialen Medien liegt in der Regel zwischen 20.000 und 50.000 pro Beitrag. Dies kann mit Hilfe spezifischer Targeting-Techniken noch verbessert werden.

Frequenz

Die Frequenz gibt an, wie oft eine Person Deine gesponserten Beiträge im Durchschnitt sieht. Der Richtwert liegt hier zwischen 5-7 Mal. Eine zu hohe Frequenz kann sich negativ auswirken „Ad Fatigue“ oder Anzeigenermüdung führen.

Impressionen

Impressionen ist die Gesamtzahl der Aufrufe Deines gesponserten Beitrags, unabhängig davon, wie viele Personen ihn gesehen haben. Hier liegt der durchschnittliche Wert zwischen 10.000 – 30.000.

CPM

Der durchschnittliche CPM für Marken und Unternehmen bei Social Media Ads liegt in der Regel zwischen 2 und 6 Euro.

Link Clicks

Link Klicks beziehen sich auf die Anzahl der Klicks auf Links in deinen gesponserten Beitrag. Dies ist eine Kennzahl, mit der Du messen kannst, wie effektiv Dein Inhalt die Menschen zum Handeln anregt. Die durchschnittlichen Linkklicks pro Beitrag sollten zwischen 50 und 500 liegen.

Link CTR

CTR steht für Link Click Through Rate und ist das Verhältnis von Link-Klicks zu den gesamten Impressionen. Die durchschnittliche Link Klickrate sollte bei 1,5% oder höher liegen. Hier gilt nämlich: je höher desto besser.

Link CPC

CPC steht für Cost per Click (Kosten pro Klick) und ist ein Maß dafür, wie viel es kostet, einen Klick auf Deinen gesponserten Beitrag zu erhalten. Der durchschnittliche CPC für Marken und Unternehmen liegt in der Regel zwischen 0,50 und 5,00 Euro.

Klicks

Klicks beziehen sich auf die Gesamtzahl der Klicks auf Deinen gesponserten Beitrag, einschließlich Link-Klicks sowie andere Arten von Interaktionen wie Likes, Kommentare und Shares und teilweise auch Klicks, die ausversehen passieren. Die durchschnittlichen Klicks pro Beitrag sollten daher zwischen 100 und 700 liegen.

CTR

Die Click Through Rate, ist das Verhältnis von Klicks zu Impressionen für einen bestimmten Beitrag auf einer bestimmten Plattform. Sie misst, wie oft Menschen, die einen Beitrag von Dir sehen, darauf klicken. Im Vergleich zur Link-CTR, welche eine spezielle Art der CTR ist, beziehen sich die Klicks hier auf alles mögliche, wie Likes, versehentliche Klicks, Link Klicks etc. Daher ist die CTR mit 1,5% – 5% im Durchschnitt auch höher als die Link CTR.

CPC

Das gilt auch für Klickpreise. Anstatt sich nur auf Link Klickpreise zu beziehen, wie beim Link CPC, bezieht sich der CPC auf alle Klicks und ist in der Regel niedriger. Durchschnittswerte für den CPC liegen zwischen 0,50 und 5,00 €

Conversions

Conversions zeigen an, wie oft jemand eine gewünschte Aktion durchgeführt hat, nachdem er Deinen gesponserten Beitrag gesehen hat. Conversions im paid Social Media können im Durchschnitt zwischen 5 – 100 pro Woche liegen. Es kommt dabei ganz darauf an was die Zielconversion ist, wie hoch das Budget ist und auf vieles mehr.

Conversion Rate

Die Konversionsrate hängt stark von den Zielen der Kampagne ab. Die durchschnittliche Konversionsrate für Marken und Unternehmen liegt jedoch in der Regel zwischen 1 und 5 %. Höhere Konversionsraten können durch eine Kombination spezifischer Targeting-Methoden erreicht werden.

3.6 Email Marketing

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E-Mail-Marketing ist eine leistungsstarke und kostengünstige Möglichkeit, potenzielle und bestehende Kunden zu erreichen. Es umfasst den Versand gezielter E-Mails an Einzelpersonen oder Unternehmen mit dem Ziel, Leads zu generieren, den Umsatz zu steigern, die Markenbekanntheit zu erhöhen und die Kundentreue zu verbessern. Damit E-Mail-Marketing-Kampagnen erfolgreich sind, ist es wichtig, dass Marketingspezialisten verstehen, wie E-Mail funktioniert und wie sie den Erfolg ihrer Kampagnen messen. Dies kann durch die Verfolgung und Analyse wichtiger Leistungsindikatoren (KPIs) geschehen, wie z. B.:

  • Anzahl der Abonnenten
  • Delivery Rate
  • Hard- vs. Soft-Bounces
  • Öffnungsrate
  • Click-Through Rate (CTR)
  • Abmelderate

Anzahl der Abonnenten

Die Anzahl der Abonnenten ist eine Kennzahl, die die Gesamtzahl der Personen angibt, die Deine E-Mail-Liste abonniert haben. Dies ist ein wichtiger Maßstab für das Wachstum jeder E-Mail-Marketingkampagne und sollte regelmäßig verfolgt werden. Die Größe deiner Verteilerliste sollte mindestens 1.000 betragen.

Delivery Rate

Die Zustellungsrate gibt an, wie oft die E-Mails ihre Empfänger erreichen. Sie wird gemessen, indem die Anzahl der zugestellten E-Mails durch die Gesamtzahl der versendeten E-Mails geteilt und in Prozent ausgedrückt wird. Die durchschnittliche Zustellungsrate für E-Mail-Marketingkampagnen sollte zwischen 95-98 % liegen.

Hard- vs. Soft-Bounces

Harte und weiche Bounces beziehen sich auf E-Mails, die nicht zugestellt wurden. Hard Bounces sind permanente Fehler, d. h. die E-Mail-Adresse ist ungültig oder existiert nicht. Soft Bounces sind vorübergehende Fehler, d. h. der Server war beschäftigt oder der Posteingang war voll. Es ist wichtig, Hard- und Soft-Bounces zu verfolgen, da sie sich auf Deine Zustellungsrate auswirken können. Soft-Bounces liegen im Durchschnitt bei 0,2% und 1,2% und Hard-Bounces liegen zwischen 0,2% und 0,8%.

Öffnungsrate

Die Öffnungsrate ist der Prozentsatz der E-Mails, die von den Empfängern geöffnet wurden. Sie ist ein wichtiges Maß für das Engagement und zeigt an, wie effektiv Ihre E-Mail-Kampagnen sind. Die durchschnittliche Öffnungsrate liegt in den meisten Branchen bei ca. 20%-30 %.

So kannst du deine Öffnungsrate erhöhen:

Sorge dafür, dass deine Betreffzeile durch eine ansprechende und relevante Botschaft auffällt! Benutze dafür z.B. Emojis, halte dich kurz und personalisiere deine Betreffzeile.

Es ist wichtig, zu Inhalte zu bestimmen und zu verwenden, die ehesten für deine Kontakte von Nutzen sind. Es kann hilfreich sein deine E-Mail Kampagnen nach Zielgruppen zu segmentieren. Mögliche Segmente könnten z.B. Interessen, Alter oder Standorte sein.

Click-Through Rate (CTR)

Die Click-Through-Rate (CTR) misst die Anzahl der Empfänger, die auf mindestens einen Link in Deiner E-Mail geklickt haben. Es ist wichtig, die CTR zu überwachen, da sie anzeigt, wie effektiv Deine Inhalte und Aufrufe zum Handeln sind. Die durchschnittliche CTR für E-Mail-Kampagnen liegt in der Regel bei ca. 5 %.

So kannst du deine Klickrate optimieren:

Achte darauf, dass der Inhalt Deiner E-Mails ansprechend und relevant ist. Halten Dich außerdem kurz und prägnant mit klaren Handlungsaufforderungen. Verwende visuelle Elemente wie Bilder, Gifs oder Videos und teste verschiedene Formate, um herauszufinden, welches für Deine Zielgruppe am besten geeignet ist.

Abmelderate

Die Abmelderate misst, wie viele Empfänger sich von Ihrem Newsletter abgemeldet haben. Die durchschnittliche Abmelderate für E-Mail-Marketingkampagnen liegt in der Regel zwischen 0,5% und 5%.

3.7 Display Marketing

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Display-Marketing ist eine Werbestrategie, die visuelle Elemente wie Bilder, Videos und Grafiken nutzt, um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Am häufigsten wird es im Google Display-Netzwerk eingesetzt, aber nicht immer. Es ermöglicht Unternehmen, Kampagnen auf Millionen von Websites zu erstellen und potenzielle Kunden auf der Grundlage ihrer Interessen zu erreichen. Mit Display-Marketing können die richtigen Personen zur richtigen Zeit mit der richtigen Botschaft angesprochen werden – ein leistungsfähiges Instrument, um die Markenbekanntheit zu steigern und Konversionen zu fördern.

Die wichtigsten KPIs für Display Marketing sind:

  • Impressionen
  • CTR
  • CPM
  • Conversion Rate
  • CPC
  • Klicks
  • Conversions
  • Kosten / Conversion

Bei Impressionen wird gemessen wird, wie oft eine Anzeige auf einer Seite oder einem Gerät geladen wurde. Dieser KPI ist wichtig, weil er Vermarktern hilft, die Reichweite und Sichtbarkeit ihrer Anzeigen zu verstehen. Die durchschnittliche Anzahl an Impressionen im Display Marketing liegt in der Regel zwischen 1.000 – 2.000 pro Tag. Die Klickrate (Click-Through-Rate, CTR) misst, wie oft ein Nutzer auf eine Display-Anzeige klickt. Sie wird als Prozentsatz ausgedrückt und gibt an, wie effektiv eine Anzeige die gewünschte Zielgruppe anspricht. Die durchschnittliche CTR für Display-Kampagnen liegt in der Regel zwischen 5% und 10%. Der CPM im Display Marketing gibt an, wie viel es kostet, wenn eine Anzeige tausend Mal angezeigt wird. Der durchschnittliche CPM für Display-Kampagnen hängt von der Branche ab und kann zwischen 2 Euro und 10 Euro variieren.

Die Konversionsrate im Zusammenhang mit Display-Marketing ist das Verhältnis zwischen der Anzahl der Personen, die eine Anzeige auf einer Website oder einer anderen Plattform gesehen haben, und der Anzahl der Personen, die die gewünschte Aktion durchgeführt haben, z. B. sich für einen Newsletter anmelden, ein E-Book herunterladen oder einen Kauf tätigen. Die durchschnittliche Konversionsrate für Display-Kampagnen liegt in der Regel zwischen 0,5 und 2 %. Das bedeutet, dass von 100 Personen, die eine Anzeige sehen, 0,5 bis 2 die gewünschte Aktion ausführen. Der durchschnittliche CPC für Display-Kampagnen liegt normalerweise zwischen 5 Cent und 10 Cent und die durchschnittliche Anzahl der Klicks auf eine Display-Anzeige liegt zwischen 200-500 pro Tag.

Conversions messen die Anzahl der Personen, die die gewünschte Aktion ausgeführt haben, nachdem sie eine Anzeige gesehen haben. Dieser KPI ist wichtig, weil er Vermarktern hilft zu verstehen, wie effektiv ihre Kampagnen ihre Ziele erreichen. Die durchschnittliche Anzahl der Konversionen für Display-Kampagnen liegt normalerweise zwischen 10 und 50 pro Tag und die durchschnittlichen Kosten pro Konversion für Display-Kampagnen liegen in der Regel zwischen 20 Euro und 40 Euro.

3.7.1 Display Marketing mit Taboola

Taboola ist eine Plattform für Online-Werbung, die ihren Nutzern im Internet native, personalisierte Empfehlungen liefert. Sie ermöglicht es Unternehmen, Kampagnen zu erstellen und potenzielle Kunden auf der Grundlage ihrer Interessen und ihres Engagements anzusprechen. Taboola nutzt eine Kombination aus maschinellen Lernalgorithmen, Technologie für Inhaltsempfehlungen und Nutzerdaten, um seinen Nutzern ein maßgeschneidertes Erlebnis zu bieten.

Display-Marketing mit Taboola ist ein effektiver Weg, um potenzielle Kunden zu erreichen und mit bestehenden Kunden in Kontakt zu treten. Es ermöglicht Unternehmen, visuell ansprechende, personalisierte Anzeigen auf Websites, Apps und anderen Plattformen zu schalten. Taboola bietet seinen Nutzern durch eine Kombination aus maschinellen Lernalgorithmen, Content-Empfehlungstechnologie und Nutzerdaten ein maßgeschneidertes Erlebnis. Dies ermöglicht Unternehmen die Erstellung von Kampagnen, die auf die Interessen ihrer Zielgruppen zugeschnitten sind.

3.7.2 Display Marketing mit Outbrain

Outbrain ist eine Plattform zur Entdeckung von Inhalten, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Inhalte zu bewerben und den Website-Traffic durch Online-Werbung zu steigern. Mithilfe von Echtzeit-Algorithmen werden die relevantesten Empfehlungen für die Nutzer ermittelt, so dass sie neue, interessante Inhalte entdecken können, die speziell auf sie zugeschnitten sind. Outbrain verfolgt auch Daten über das Nutzerengagement, so dass Unternehmen die Leistung ihrer Anzeigen messen und Kampagnen optimieren können, um die gewünschten Ziele zu erreichen. Die wichtigsten von Outbrain verwendeten KPIs sind Impressionen, Klicks, CTR, CPC, CPM, Konversionen und Kosten pro Konversion.

4 Warum KPIs für den Erfolg im Online Marketing wichtig sind

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Die Messung von Fortschritten ist für Unternehmen unerlässlich, um sicherzustellen, dass sie ihre Ziele erreichen. Die meisten organisatorischen und geschäftlichen Erfolge können anhand von Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs) verfolgt und gemessen werden. Diese KPIs, die spezifische Leistungskennzahlen sind, schaffen greifbare Ziele, die ein Unternehmen anstreben kann. Sie messen die Leistung von Aktivitäten in den Bereichen Vertrieb, Kundendienst, Marketingkampagnen, Mitarbeiterproduktivität und mehr. Durch den Einsatz dieser KPIs verfügen Unternehmen über die nötigen Instrumente, um Fortschritte zu erkennen und fundierte Entscheidungen auf der Grundlage früherer und aktueller Leistungsergebnisse zu treffen. Außerdem können mit Hilfe von KPIs, die eigene Leistung im Vergleich zur Konkurrenz überwacht werden. Dies wiederum führt zu einer höheren Rentabilität der Kampagnen, so dass KPIs tatsächlich den Fahrplan für den Erfolg im digitalen Marketing liefern. Es ist daher von unschätzbarem Wert, sich die Zeit zu nehmen, sie richtig zu verfolgen und zu verstehen, welche Schlussfolgerungen aus den gewonnenen Daten gezogen werden können.

Den Fortschritt im Online Marketing im Auge zu behalten, kann eine Herausforderung sein, vor allem, wenn Du mehrere Kampagnen mit unterschiedlichen Zielen gleichzeitig laufen hast. Der beste Weg, den Erfolg zu messen, besteht darin, die Key Performance Indicators (KPIs) im Auge zu behalten. Durch die Festlegung konkreter Kennzahlen für jede einzelne Kampagne können Vermarkter wichtige Daten wie Web-Traffic, Nutzerengagement und Konversionen im Verhältnis zu ihren ursprünglichen Zielen klar verfolgen. Mit diesen Erkenntnissen können Marken intelligentere Entscheidungen zur Feinabstimmung ihres Ansatzes treffen und eine optimale Kapitalrendite sicherstellen. Daher sind KPIs von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, dass Unternehmen den Überblick über ihre Fortschritte behalten und das Potenzial ihrer Marketingbemühungen auf lange Sicht maximieren.

5 Nützliche Tools zum Messen von KPIs

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Die Messung von KPIs ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Unternehmens, da sie wertvolle Einblicke in die Leistung und den Fortschritt Deines Unternehmens liefert. Die in diesem Artikel aufgelisteten Tools helfen, Deine KPIs schnell und einfach zu verfolgen und zu messen, damit Du einen klaren Überblick über die Vorgänge in Deinem Unternehmen erhältst. Praktisch ist es, wenn Du auf Google, Facebook, Linkedin usw. Ads schaltest, dass Dir immer ein Dashboard und eine Möglichkeit zur Verfolgung der KPIs bereitgestellt wird.

Google Analytics

Google Analytics ist ein von Google bereitgestellter Webanalysedienst, der den Website-Verkehr verfolgt und berichtet. Er hilft dabei, Deine Werbe-ROI zu messen, das Verhalten der Website-Besucher zu verfolgen und die Wirksamkeit Deiner Marketing-Kampagnen zu analysieren. Mit Google Analytics kannst Du detaillierte Daten zu Nutzerdemografien, Verweisquellen, Seitenaufrufen, Klicks, Konversionen und mehr anzeigen.

Facebook Business Manager

Der Facebook Business Manager ist ein leistungsstarkes, von Facebook entwickeltes Tool, mit dem Du die Präsenz Deines Unternehmens auf der Plattform effizient verwalten kannst. Damit kannst Du Werbeanzeigen erstellen und schalten, Einblicke und Analysen überprüfen, Vermögenswerte und Personen verwalten, Unterstützung erhalten und vieles mehr. Es ist eine All-in-One-Lösung, die Dir hilft, organisiert zu bleiben und Dein Unternehmen auf Facebook zu vergrößern.

Linkedin Business Manager

Der Linkedin Business Manager ist eine Plattform auf Unternehmensebene, die Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Präsenz auf der professionellen Netzwerkseite unterstützt. Sie bietet ein komplettes Set von Tools, um die Leistung und Reichweite Ihres Unternehmens zu überwachen, den ROI von Kampagnen zu messen, Leads zu generieren und vieles mehr. Du kannst auch Einblicke in das Nutzerverhalten, die Demographie und das Engagement auf all Deinen Linkedin-Seiten erhalten.

Whatagraph

Whatagraph ist eine digitale Analyseplattform, die speziell dafür entwickelt wurde, Unternehmen bei der Messung der Leistung ihrer Online-Kampagnen und Websites zu unterstützen. Es sammelt Daten aus verschiedenen Quellen, einschließlich Google Analytics, Facebook Ads, Twitter Ads und vieles mehr. Mit Whatagraph können dynamische Berichte erstellt werden, mit denen Du KPIs wie Seitenaufrufe, Konversionen, einzelne Besucher und Engagement verfolgen kannst.

Hootsuite

Hootsuite ist ein leistungsstarkes Tool, mit dem Du die Leistung Deiner Social-Media-Kampagnen über mehrere Netzwerke hinweg verfolgen kansst. Es verfolgt wichtige Metriken wie Engagement, Reichweite, Impressionen, Klicks und mehr. Hootsuite bietet außerdem detaillierte Analysen und Einblicke in das Nutzerverhalten und die Demografie, sodass Du überwachen kannst, wie effektiv Deine Kampagnen sind.

Sprinklr

Sprinklr ist eine umfassende Social-Media-Management-Plattform, die von einigen der größten Marken der Welt genutzt wird. Sie bietet detaillierte Einblicke in das Nutzerverhalten, die Leistung von Inhalten und Analysen für alle Deine Social-Media-Kanäle. Du kannst Sprinklr verwenden, um spezifische KPIs wie Shares, Likes, Follower, Kommentare, Engagement-Rate und mehr zu verfolgen.

Dasheroo

Dasheroo ist ein einfach zu bedienendes Daten-Dashboard, das Unternehmen bei der Verfolgung und Überwachung wichtiger KPIs unterstützt. Es liefert Berichte über Web-Traffic, Social-Media-Performance, Verkaufszahlen, Kundenzufriedenheitsmetriken und mehr. Mit Dasheroo kannst Du schnell benutzerdefinierte Dashboards erstellen, um den Erfolg Deiner Marketinginitiativen zu messen und Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu identifizieren.

SimpleKPI

SimpleKPI ist eine Berichts- und Analyseplattform, die für die Verfolgung der Unternehmensleistung entwickelt wurde. Sie kann zur Messung aller KPIs verwendet werden, von Website-Besuchen bis hin zu Verkaufszahlen. SimpleKPI bietet auch leistungsstarke Visualisierungstools wie Diagramme, Heatmaps und Scorecards, mit denen Du die Bedeutung Deiner Metriken leicht verstehen kannst.

Insgesamt können diese Tools beim Verfolgen und Messen der Leistung Deiner Online-Kampagnen und Websites helfen. Sie bieten wertvolle Einblicke in das Nutzerverhalten, die Demografie und das Engagement, sodass Du fundierte Entscheidungen darüber treffen kannst, wie Du Deine Bemühungen verbessern kannst. Mit der richtigen Analyseplattform bist Du schon ein,aö auf dem besten Weg zum Erfolg. Allerdings kann es auch schwer sein ohne Expertise die KPIs richtig zu deuten deshalb ist es wichtig, mit einer erfahrenen Online Marketing Agentur zusammenzuarbeiten, die helfen kann, die Daten sinnvoll zu nutzen.

6 Fazit

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verfolgung der wichtigsten Leistungsindikatoren (KPIs) ein wesentlicher Bestandteil von online Aktivitäten ist. KPIs sind spezifische Maßnahmen, die Dir helfen, deine Fortschritte zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Indem Du erreichbare Ziele setzt und die richtigen KPIs misst, kannst Du den langfristigen Erfolg Deiner Online-Marketing-Kampagnen sicherstellen und ihr Wachstumspotenzial maximieren. Die SMART-Methode kann bei der richtigen Zielsetzung helfen.

Im digitalen Zeitalter ist das Online Marketing für jedes Unternehmen, das seine Zielkunden erreichen will, zu einem unverzichtbaren Instrument geworden. Die Ausarbeitung erfolgreicher Kampagnen und die Messung ihrer Wirksamkeit sind integrale Bestandteile einer wirksamen Strategie – KPIs spielen hier eine entscheidende Rolle, da sie Unternehmen dabei helfen, den Fortschritt dieser Maßnahmen zu verfolgen und zu bewerten, wie erfolgreich sie waren!

Im Allgemeinen gibt es vier verschiedene KPI-Kategorien: Akquisitions-KPIs, Aktivierungs-KPIs, Retentions-KPIs und Referral-KPIs. Jedes Unternehmen hat aber seine eigenen Ziele und Anforderungen, was bedeutet, dass es keinen einheitlichen Leistungsindikator (KPI) gibt. Um die besten Ergebnisse mit Deinen Online-Marketing-Aktivitäten zu erzielen, musst Du KPIs definieren, die sowohl auf Deine Branche als auch auf Deine geschäftlichen Anforderungen zugeschnitten sind.

Bei der Analyse von KPIs gibt es eine Reihe von Tools, die Dich bei der Verfolgung und Messung der Leistung unterstützen. Sprinklr, Dasheroo und SimpleKPI sind drei solcher Plattformen, die detaillierte Analysen für verschiedene Kanäle bieten. Wenn Du diese Tools richtig einsetzt, können sie helfen ein klares Bild davon zu bekommen, wie sich Deine Online Kampagnen auf Deine Geschäftsziele ausgewirkt haben.

angel
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