OnPage Optimierung 2020 – die wichtigsten Maßnahmen und Faktoren

3 Februar 2020

OnPage Optimierung, OffPage Optimierung, Performance Marketing, Social Media – die Kanäle und Maßnahmen im Online Marketing und ihre Fachbegriffe mögen für den Laien verwirrend und undurchschaubar erscheinen. Was muss man machen, in welche Maßnahmen sollte man investieren – und was bedeuten die verschiedenen Begriffe überhaupt?

Kein Grund zur Verzweiflung oder Resignation – es lässt sich alles in verständlichen Worten erklären. Dieser Artikel widmet sich dem komplexen Thema OnPage Optimierung als Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung und gibt einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen und Prozesse.

1.) Was ist OnPage Optimierung?

Die Suchmaschinenoptimierung basiert auf zwei Säulen: der OnPage und der OffPage Optimierung. Als Suchmaschinenoptimierung oder SEO (englisch für Search Engine Optimization) bezeichnet man die Optimierung einer Website, eines Blogs oder eines Online Shops für eine bessere Auffindbarkeit in den Suchmaschinen. Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, mehr relevante Besucher zu gewinnen.

1.1) Was ist der Unterschied OnPage und OffPage Optimierung?

Unter der OnPage Optimierung versteht man alle Maßnahmen, die auf einer Seite selbst umgesetzt werden. Dies umfasst sowohl technische als auch inhaltliche und strukturelle Optimierungsmaßnahmen.

Die OffPage Optimierung beinhaltet alle Maßnahmen, die außerhalb der Website durchgeführt werden, in erster Linie die Gewinnung von hochwertigen relevanten Links.

Der klare Vorteil der OnPage Suchmaschinenoptimierung liegt darin, dass sie vollkommen der eigenen Kontrolle unterliegen, während man auf die Akquise von Backlinks oder andere OffPage Aktivitäten (beispielsweise die Stärkung der Marke) nur begrenzt Einfluss nehmen kann.

OnPage und OffPage Maßnahmen beeinflussen sich im Allgemeinen gegenseitig. Der Aufbau von Backlinks ist ohne die Optimierung der Seiten, die durch diese Links gestärkt werden, weniger effektiv. Genauso kann auch der Erfolg von OnPage Maßnahmen begrenzt sein, wenn er nicht von Linkbuilding begleitet wird. Daher sollte sich die Suchmaschinenoptimierung immer auf beide Säulen konzentrieren, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

1.2) Was ist OnSite Optimierung?

Der Begriff OnSite Optimierung ist nicht eindeutig definiert. Während er teilweise als Synonym zur OnPage Optimierung verwendet wird, kann man auch nach der Bedeutung der Begriffe strenger unterscheiden:

  • OnPage Optimierung: Alle Maßnahmen, die auf einer bestimmten Seite (einer einzigen URL oder Landing Page) durchgeführt werden.
  • OnSite Optimierung: Alle Maßnahmen, die die gesamte Website betreffen, nicht nur eine einzelne Seite.

In diesem Blogpost ist mit OnPage Optimierung eine komplette Domain gemeint. Dies umfasst sowohl seitenweite Maßnahmen als auch Maßnahmen, die auf URL-Ebene durchgeführt werden.

1.3) Warum sollte man eine OnPage Optimierung durchführen?

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist die Verbesserung der Sichtbarkeit und daraus folgend die Erhöhung des Traffics, in den meisten Fällen auch die Steigerung der Conversions (beispielsweise der Verkäufe oder Signups). Die Investition in SEO macht unabhängiger von Social Media und ändernden Algorithmen der sozialen Netzwerke.

Die Suchmaschinenoptimierung ist darüber hinaus die perfekte Ergänzung zur Suchmaschinenwerbung (Google Ads), da mit beiden Kanälen sowohl die Klicks über die bezahlten als auch über die unbezahlten Suchergebnisse gesteigert werden können.

Mit einer guten On Page Optimierung lässt sich nicht nur der Traffic allgemein erhöhen, sie hilft auch dabei zu steuern, über welche Begriffe User auf die Seite kommen und damit relevantere Besucher anzuziehen. Die OnPage Optimierung ist die Grundlage der Suchmaschinenoptimierung und sollte immer den ersten Schritt, spätestens aber zeitgleich mit der Off Page Optimierung durchgeführt werden. Gewonnene Backlinks haben im Allgemeinen weniger Effekt ohne die Optimierungsmaßnahmen auf der Seite selbst.

2.) Technische Optimierung

Die OnPage Optimierung setzt sich aus einer Vielzahl an Maßnahmen zusammen, die sich in zwei oder drei Kategorien einordnen lassen. Auf der einen Seite stehen die technischen Maßnahmen, auf der anderen Seite die strukturellen und inhaltlichen Maßnahmen (die häufig auch zu einer Gruppe inhaltlich-strukturelle Maßnahmen zusammengefasst werden).

Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten technischen SEO-Maßnahmen innerhalb der OnPage Optimierung.

2.1) Crawling & Indexierung:

Um sicherzustellen, dass die Website oder der Online Shop in Suchmaschinen zu finden ist, muss als erstes gewährleistet sein, dass Suchmaschinen alle Inhalte optimal erfassen (crawlen) und in ihrer Datenbank speichern (indexieren) können. Hierfür gibt es eine Reihe an technischen Einstellungen, die in ihrer Kombination für das Crawling und Indexieren sorgen.

Wichtig ist, dass sich die Elemente nicht widersprechen, sondern konsistente Informationen für Suchmaschinen bereitstellen: welche Seiten (URLs), Inhalte und Elemente sollen gecrawlt und indexiert werden – und welche nicht?

robots.txt

Die robots.txt Datei informiert Suchmaschinen darüber, welche Bereiche einer Website gecrawlt werden dürfen. Es dürfen keine wichtigen Seiten oder Verzeichnisse in der robots.txt vom Crawling ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für Verzeichnisse, in denen Skripte, Stylesheets oder andere Ressourcen liegen, die benötigt werden, um die Inhalte einer Website darzustellen. Google möchte explizit Zugriff auf diese Inhalte haben, um beurteilen zu können, wie User die Inhalte sehen.

Seiten, die nicht indexiert werden sollen, sollten nicht in der robots.txt ausgeschlossen werden, da Google diese Anweisungen nicht immer befolgt.

In der robots.txt sollte außerdem der Link zur XML-Sitemap platziert werden.

robots Tag

Das robots Tag ist eine Angabe im Quelltext jeder einzelnen Seite (URL), die Suchmaschinen darüber informiert, ob die jeweilige Seite indexiert werden darf und ob Suchmaschinen den Links auf dieser Seite folgen sollen oder nicht. Dies geschieht über zwei Angaben:

  • Index/noindex: Darf die Seite (URL) indexiert werden oder nicht?
  • Follow/nofollow: Darf die Suchmaschine den Links folgen oder nicht?

Daraus ergeben sich verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Beispielsweise sagt die Angabe „noindex, follow“ aus, dass die Seite nicht indexiert werden soll, Suchmaschinen aber dennoch den Links auf dieser Seite folgen sollen.

Sitemap

Für die OnPage Optimierung ist die XML-Sitemap wichtig, nicht die HTML-Sitemap, die auf manchen Websites zu finden ist und aus einer verlinkten Liste alle Seiten einer Website besteht.

Die XML-Sitemap sollte alle Seiten (und Bilder) beinhalten, die indexiert werden sollen. Seiten, die von der Indexierung ausgeschlossen werden, dürfen nicht in der XML-Sitemap zu finden sein. Bei automatisch generierten Sitemaps ist besonders darauf zu achten, ob alle Einträge korrekt sind. Neben den URLs der Seiten kann die Sitemap weitere optionale Angaben zu diesen URLs (priority, lastmod, changefreq) enthalten.

Neben der Sitemap für Seiten können spezielle Bilder- und Video-Sitemaps angelegt werden. Manchmal sind die Bilder auch Bestandteil der Seiten-Sitemap.

Canonical

Der Canonical Tag ist eine optionale Angabe im Quelltext, in der die „kanonische URL“ definiert wird. Im Normalfall zeigt dieser Canonical Tag auf sich selbst, das bedeutet, im Canonical Tag von Seite A steht die URL von Seite A. Falls es Duplikate von Seiten gibt, eine Seite also unter verschiedenen URLs aufrufbar ist (beispielsweise durch Parameter), sollte im Canonical Tag festgelegt werden, welche dieser URLs von Suchmaschinen indexiert werden soll.

Der Canonical Tag sollte nicht mit der „noindex“ Angabe im robots-Tag kombiniert werden. Seiten, die auf „noindex“ stehen, dürfen keinen Canonical Tag haben. Anderenfalls ist es möglich, dass sich das „noindex“ Attribut an die URL im Canonical Tag „vererbt“ und auch diese URL nicht indexiert wird. Sollte auf der anderen Seite eine Seite auf „noindex“ stehen und der Canonical Tag auf sich selbst zeigen, widersprechen sich diese Angabe. Auch dieser Fall ist zu vermeiden bei einer korrekten OnPage Optimierung.

hreflang

Bei mehrsprachigen Websites ist es sinnvoll, das hreflang Tag einzusetzen. Diese Sprachauszeichnung zeigt Suchmaschinen nicht nur eindeutig die Sprache (z.B. DE) und ggf. das Zielland (z.B. DE oder AT oder CH) der jeweiligen Seite, sondern auch, unter welchen URLs die anderssprachigen Äquivalente der Seiten zu finden sind (beispielsweise auf EN oder FR).

Das hreflang Tag ist ebenfalls ein Signal für Suchmaschinen, dass die hier definierten URLs indexiert werden sollen. Für URLs, deren Canonical Tag auf eine andere URL zeigt oder die auf „noindex“ stehen, sollte daher das hreflang Tag nicht verwendet werden.

2.2) Ladezeit

Seit einigen Jahren gehört die Verbesserung der Ladezeit zu den wichtigsten Maßnahmen in der OnPage Optimierung. Google schenkt mittlerweile den mobilen Versionen von Websites mehr Bedeutung als den Desktopseiten. Auf mobilen Endgeräten ist eine schnelle Website noch wichtiger als auf Desktop-PCs oder Tablets.

Die Optimierung der Ladezeit ist ein komplexes Thema, dessen Umsetzung unter anderem vom verwendeten System (zum Beispiel Shopsystem oder Content Management System) abhängt. Maßnahmen zur Beschleunigung einer Seite sind beispielsweise das Caching, die Komprimierung von Ressourcen und der Wechsel zu einem besseren Server.

2.3) SSL

Nicht nur aus Datenschutzgründen, auch für die OnPage Optimierung ist die Verschlüsselung per SSL-Zertifikat von Bedeutung. Websites oder Online Shops, die unter dem Protokoll http (statt https) aufgerufen werden und Daten unverschlüsselt senden, können einen Nachteil in der Auffindbarkeit haben. Zudem werden abhängig vom verwendeten Browser Warnungen für diese Websites angezeigt.

Ein SSL-Zertifikat ist daher auch für Websites, die keine Daten versenden (beispielsweise via Formular), inzwischen dringend anzuraten.

2.4) 404 Fehlerseite

Der Statuscode 404 bedeutet, dass eine Seite unter der aufgerufenen URL nicht gefunden werden kann. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn eine Seite gelöscht wurde, sich ein User in der URL vertippt hat oder sich die URL einer Seite geändert hat.

Um zu vermeiden, dass Nutzer auf einer Fehlerseite landen, sollte für geänderte URLs immer eine Weiterleitung eingerichtet werden. Wurde eine Seite gelöscht und es gibt keine passende äquivalente Seite, zeigt der Statuscode 404 Suchmaschinen an, dass die Seite nicht mehr zu finden ist (und aus dem Index entfernt werden sollte).

In der internen Verlinkung ist zu vermeiden, auf 404-Seiten zu verlinken. Fehlerhafte Links sollten immer korrigiert werden (siehe auch interne Verlinkung).

2.5) Duplicate Content

Als Duplicate Content bezeichnet man Seiten, die identisch, aber unter unterschiedlichen URLs aufrufbar sind. Duplicate Content kann technische oder inhaltliche Ursachen haben. Technische Gründe sind beispielsweise die fehlende Weiterleitung unterschiedlicher URL-Versionen (zum Beispiel mit und ohne www) oder die Verwendung von Parametern ohne entsprechende Canonical Tags.

Jede Seite sollte immer nur unter einer einzigartigen eindeutigen URL aufrufbar sein, zum Beispiel https://www.domainname.de/seiten-name/. Alle anderen Versionen sind per 301 Redirect weiterzuleiten (siehe Redirects und Redirect Chains) oder sollten per Canonical Tag auf die kanonische URL verweisen (siehe Canonical Tag).

2.6) Responsive/ Mobile First

Google legt mittlerweile großen Wert darauf, dass Websites mobilfreundlich sind, also auch auf mobilen Endgeräten optimal aufrufbar und bedienbar sind. Optimal ist ein Responsives Layout, das sich automatisch an die Bildschirmgröße anpasst. Eine alternative, aber im Allgemeinen nicht empfohlene Lösung ist die Bereitstellung einer separaten mobilen Version der Website, meist unter einer Subdomain: m.domainname.de.

Inzwischen bewertet Google an erster Stelle die mobile Version einer Website (Mobile First). Eine Website, die nicht für mobile Endgeräte optimiert ist, kann nicht nur in der mobilen Suche, sondern auch in der Desktop-Suche Nachteile haben.

2.7) URL Struktur

Zur Beurteilung der URL-Struktur werden in der OnPage Optimierung verschiedene Elemente betrachtet:

  • Domainname: Während früher die Verwendung von Keywords in Domainnamen auf das Ranking einen positiven Einfluss hatte, ist der Domainname inzwischen vor allem wichtig, um Usern ein klares Signal über die Inhalte der Website zu geben. Zusätzlich kann ein Domainname, der das wichtigste Keyword enthält, in der OffPage Optimierung einen Vorteil bedeuten.
  • Slugs (der Bestandteil der Domain, der die aufgerufene Seite definiert): Anstelle von kryptischen URLs (zum Beispiel 1234.html) oder nichtssagenden URLs (zum Beispiel seite1.html) sind sprechende Slugs zu bevorzugen. Zum einen geben sie den Seiten für Suchmaschinen Keywordrelevanz mit, zum anderen teilen Sie Usern mit, was der Inhalt der Seite ist.
  • Verzeichnistiefe: Die Seitenhierarchie in den URLs sollte möglichst flach gehalten werden. Beispiel: Anstelle von www.domainname.de/verzeichnis1/verzeichnis2/verzeichnis3/seite.html sollte eine URL in Form von www.domainname.de/verzeichnis1/seite.html gewählt werden. Kurze URLs versprechen im Allgemeinen einen Vorteil, allerdings geben Verzeichnisse Suchmaschinen auch Hinweise darüber, wie eine Seite thematisch einzuordnen ist. Hier ist also immer abzuwägen. Unnötige Verzeichnisse ohne inhaltliche Relevanz sind immer zu vermeiden.
  • URL-Versionen: URLs sollten immer nur unter einer Version (beispielsweise mit https statt http, mit www, mit Trailing Slash / am Ende der URL) aufrufbar sein. Siehe hierzu auch Duplicate Content.

Bei etablierten Seiten ist die Änderung der URL-Struktur nicht unproblematisch.

2.8) Strukturierte Daten / Rich Snippets

Als Rich Snippets bezeichnet man Erweiterungen der Suchergebnisse, beispielsweise um den Preis eines Produktes, eine Sternebewertung eines Angebots oder die Zubereitungszeit eines Rezeptes. Diese erweiterten Suchergebnisse ziehen mehr Aufmerksamkeit auf sich als normale Ergebnisse.

Um Google dazu zu motivieren, diese zusätzlichen Informationen in den Suchergebnissen anzuzeigen, werden sogenannte strukturierte Daten verwendet. Als Standard hat sich schema.org durchgesetzt. Die Implementierung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Google empfiehlt aktuell die Einbindung via JSON-LD.

Auszeichnen lassen sich eine Vielzahl von Daten, beispielsweise Adressdaten von Unternehmen und Organisationen, Produkte, Bewertungen, Veranstaltungen, Breadcrumbs, Bücher, Rezepte und vieles mehr.

2.9) Redirects und Redirect Chains

Wie bereits oben erwähnt, sollten alle Seiten nur unter einer eindeutigen URL aufrufbar sein. Andere URLs sollten weitergeleitet werden. Man unterscheidet unterschiedliche Arten von Redirects (Weiterleitungen). Zu den wichtigsten in der OnPage Optimierung gehören:

  • 301 (Permanent Redirect): Gibt an, dass eine Seite dauerhaft unter einer neuen URL zu finden ist. Als Ergebnis nimmt Google die neue URL in den Index auf und entfernt die alte URL. (Dieser Prozess kann jedoch einige Zeit dauern.)
  • 302 (Temporary Redirect): Sagt aus, dass eine Seite nur temporär unter einer neuen URL zu finden ist. Für Google bedeutet dies, dass die alte URL im Index behalten und die neue URL nicht indexiert wird.

Es ist darauf zu achten, nicht zu viele Weiterleitungen hintereinander zu erzeugen, denn Suchmaschinen folgen keiner unbegrenzten Anzahl an Redirects.

2.10) Erreichbarkeit

Ist eine Domain häufig nicht erreichbar, beispielsweise weil der Server überlastet ist, kann dies für Suchmaschinen ein negatives Zeichen sein. Die Erreichbarkeit der Website ist daher regelmäßig zu prüfen. In der Google Search Console zum Beispiel gibt Google Warnungen aus, wenn es zu Erreichbarkeitsproblemen einer Website kommt.

3.) Content: Inhaltliche Optimierung

Genau so wichtig wie die Umsetzung technischer Optimierungsmaßnahmen ist die inhaltliche OnPage Optimierung. Das wichtigste Ziel ist, die Relevanz jeder relevanten Seite auf ihr wichtigstes Keyword zu erhöhen. Da Suchmaschinen noch immer primär textbasiert arbeiten, sind sie auf Content angewiesen, über den sie einschätzen können, um welche Begriffe bzw. Themenbereiche es auf einer Seite geht. Auch wenn die strenge Optimierung auf Keywords in Zeiten semantischer Bewertung durch Suchmaschinen vorbei ist, stellen Keywords noch immer die Basis der inhaltlichen Optimierung dar.

Im Folgenden die wichtigsten Maßnahmen von der Keywordrecherche bis hin zur Verwendung der Keywords.

3.1) Keywordanalyse

Das Thema Keywords wird häufig missverstanden. Einige der wichtigsten Fehleinschätzungen ist: „Ich muss jede einzelne Unterseite auf mein wichtigstes Keyword optimieren.“ Bzw. „Je mehr Seiten ich zu meinem Keyword habe, umso besser.“ Der tatsächliche Prozess der Keyword- und Contentoptimierung ist jedoch ein anderer. Die wichtigsten Schritte hierbei sind:

  1. Keywordrecherche
  2. Priorisierung/Qualifizierung der Keywords
  3. Verwendung der Keywords

Diese Schritte werden im Detail einmalig durchgeführt, anschließend jedoch regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf die Keywordausrichtung angepasst.

Keyword Recherche

In der Keyword Recherche werden alle für eine Domain relevanten Keywords ermittelt. Die Grundlage hierfür kann ein Brainstorming sein oder die Analyse der Suchbegriffe, für die eine Website bereits rankt. Mit Hilfe von Keyword Tools wird diese Liste ergänzt und um Zahlen wie das Suchvolumen und eventuelle Rankings ergänzt.

Long Tail vs. Short Head Keywords

Häufig konzentriert sich die Keyword Recherche zunächst auf sehr generische Begriffe (beispielsweise „Berlin“). Meistens machen diese sogenannten Short Head Keywords jedoch nur einen Bruchteil der Keywords aus, die für den Traffic auf einer Website sorgen. Daher sind vor allem zusammengesetzte Keywords, generische Begriffe mit Erweiterungen, die sie näher qualifizieren (Long Tail Keywords), in der Keyword Recherche von Bedeutung.

Keyword Priorisierung/Qualifizierung & Mapping

Nachdem alle relevanten Keywords ermittelt wurden, müssen diese qualifiziert werden. Nicht alle passenden Begriffe sind gleich relevant oder gleich wertvoll. Als Basis zur Priorisierung sollten diese Werte analysiert und mit einander verglichen werden:

  • Relevanz des Keywords
  • Suchvolumen
  • Konkurrenzsituation
  • Eventuell bereits bestehende Rankings

Keyword Intention

Ein wichtiger Punkt bei der Bewertung von Keywords ist die Intention, die hinter Suchanfragen steht. Deutet das Keyword darauf hin, dass der User nach Informationen sucht oder etwas kaufen möchte? Passt die Intention zur Seite, die auf das Keyword optimiert werden soll? In welcher Phase des Kaufprozesses befindet sich der User wahrscheinlich? Beurteilen lässt sich dies anhand sogenannter „Qualifier“ – ergänzende Begriffe in der Suchanfrage, die auf eine bestimmte Intention bzw. eine bestimmte Phase hinweisen.

Keyword Mapping

Wurden alle Keywords priorisiert und sichergestellt, dass die passende Intention dahintersteht, werden die Begriffe den Seiten zugeordnet. Es gilt:

  • Für jedes Keyword sollte nur genau eine Seite ausgewählt werden, die darauf optimiert wird.
  • Jede Seite sollte maximal auf 1-2 Fokus-Keywords optimiert werden.

Das Ergebnis des Keyword Mappings ist eine Tabelle, in der jeder SEO-relevanten Seite die jeweiligen Fokus-Keywords und sekundären Keywords zugeordnet werden.

Verwendung

Um Seiten auf ihr jeweiliges Fokus-Keyword zu optimieren, gibt es verschiedene Elemente, in denen dieses Keyword verwendet werden sollte. Dazu gehören:

  • Metadaten
  • H1 Headline und weitere Headlines
  • Text
  • Interne Links auf diese Seite
  • Metadaten der Bilder (wenn relevant)

Auch die sekundären Keywords sind nicht zu vernachlässigen. Sie sollten ebenfalls im Content berücksichtigt werden:

  • Sekundäre Headlines (h2, h3)
  • Text
  • Ggf. in Metadaten der Bilder (wenn relevant)

Die einzelnen Elemente werden im Folgenden näher betrachtet.

3.2) Headlines

HTML Headlines bilden die semantische Struktur einer Seite ab. Neben einer logischen Hierarchie der Headlines (siehe Headlinestruktur) ist vor allem die Platzierung von Keywords wichtig. Jede Seite sollte möglichst genau eine h1 Headline besitzen, in der das jeweilige Fokus-Keyword platziert wird. Besonders in Artikeln und Blogposts bzw. auf Informationsseiten sollte dabei nicht nur das Keyword berücksichtigt werden, die h1 sollte auch ansprechend geschrieben sein und zur Intention des Users passen. Auch die Unter-Überschriften (h2, h3) können für die Keywordoptimierung wichtig sein.

3.3) Metadaten

Es gibt eine Vielzahl an Metadaten, die Informationen über eine bestimmte Seite (URL) bereitstellen. Davon sind für die Suchmaschinenoptimierung jedoch nur wenige relevant. Im Folgenden die wichtigsten beiden Metadaten sowie ein Kommentar zu den Meta-Keywords, die zumindest in den Köpfen vieler unserer Kunden noch immer eine Rolle spielen.

Title Tag

Der Title Tag (auch Seitentitel oder Page Title) gehört noch immer zu den wichtigsten Elementen einer Seite, nicht zuletzt deswegen, weil er in den Suchergebnissen angezeigt wird. Hier sollte das Fokus-Keyword platziert werden, möglichst weit am Anfang. Gleichzeitig sollte der Seitentitel zum Klicken einladen; die reine Auflistung von Keywords oder ein kurzer Title, der nur das Keyword beinhaltet, ist in vielen Fällen nicht optimal.

Meta Description

Die Meta Description ist kein direkter Rankingfaktor mehr, allerdings wird sie prominent in den Suchergebnissen angezeigt (Google geht jedoch zunehmend dazu über, eigene Beschreibungen anzuzeigen) und sollte daher bei der OnPage Optimierung berücksichtigt werden. Das Ziel ist vor allem, die Klickrate in den Suchergebnissen zu erhöhen, durch: Keywordverwendung, direkte Ansprache, USPs, Sonderzeichen (die mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen) sowie einen Call-to-Action.

Meta Keywords

Ein häufiger Irrglaube, den wir bei Kunden erleben, ist die Annahme, dass die Meta Keywords eine wichtige Rolle für die OnPage Optimierung spielen würden. Nicht selten sehen wir, dass im Backend einer Seite das Feld Keywords mit allen nur ansatzweise relevanten Begriffen gefüllt wird, und das für jede einzelne Seite.

Tatsache ist, dass die Meta Keywords schon seit vielen Jahren für Google keine Rolle mehr spielen. Sofern sie nicht systemseitig gebraucht werden (manchmal wird das Tagging und die automatische Generierung von ähnlichen Seiten über dieses Feld gelöst), kann diese Angabe sorglos vernachlässigt werden.

3.4) Art des Contents

Zu den häufig vernachlässigten Fragen gehört: Welche Art Content bevorzugt Google für eine bestimmte Suchanfrage? Finden sich beispielsweise unter den Top 10 ausschließlich Blogbeiträge, so wird es schwieriger werden, mit einer Shopkategorie zu ranken.

Genauso wichtig ist die User-Perspektive: Mit welcher Art von Content kann die Intention des Nutzers am besten beantwortet werden? Ist es eine Suche nach Informationen oder steht eine Kaufabsicht dahinter? Bei der Planung des Contents und dem Keyword Mapping sollte dieser Punkt unbedingt berücksichtigt werden.

3.5) Freshness

Abhängig vom Themengebiet und der Suchanfrage kann es einen Vorteil bedeuten, aktuelle Inhalte bereitzustellen bzw. die Landing Page regelmäßig zu aktualisieren. Bei der Planung und Optimierung von Content ist daher immer auch wichtig, die Fragen zu stellen:

  • Ist es ein Evergreen-Thema oder ändert sich häufig etwas?
  • Wie aktuell sind die Top 10 Suchergebnisse zu diesem Thema?
  • Welche Möglichkeit gibt es, die Landing Page für das jeweilige Keyword regelmäßig zu aktualisieren?

Für Homepages kann dies zum Beispiel bedeuten, automatisch die neusten Veranstaltungen oder Blogposts einzubinden und so für regelmäßige Veränderungen zu sorgen.

3.6) Unique Content

Dass Duplicate Content vermieden werden sollte, wurde bereits in der technischen Optimierung erwähnt. Es gibt jedoch auch inhaltliche Gründe, warum dieselben Inhalte mehrfach auf einer Website auftauchen (interner Duplicate Content) oder sich auf anderen Domains im Web finden (externer Duplicate Content). Beispiele hierfür sind:

  • Produktbeschreibungen, die vom Hersteller übernommen wurden
  • Pressemitteilungen, die an Verteiler geschickt werden

Mindestens alle wichtigen SEO Landing Pages sollten einzigartige Inhalte (unique Content) aufweisen. Dies bedeutet zwar mitunter einen erheblichen Aufwand, zahlt sich aber in vielen Fällen aus, da doppelte Inhalte selten gut ranken.

3.7) Bilderoptimierung

Die Bildersuche ist für viele Websites und Online Shops eine wichtige Trafficquelle, nicht zuletzt durch die Einbindung von Bilder-Ergebnissen für viele Suchanfragen in der normalen Googlesuche. Um in der Bildersuche bzw. den Universal Search (Image) Ergebnissen der Suche gefunden zu werden, gibt es einige Kriterien, die bei der Bilderoptimierung zu beachten sind. Im Folgenden die wichtigsten davon.

Dateiname

Dateinamen von Bildern sollten möglichst sprechend sein, also an Stelle von zum Beispiel DSC12345.jpg ist sollten relevante Keywords im Bildnamen verwendet werden (zum Beispiel berliner-fernsehturm.jpg). Der Dateiname ist eines der Elemente, die Suchmaschinen Aufschluss darüber geben, welches der Bildinhalt ist und für welche Suchanfragen das Bild relevant sein dürfte. Der Bildname sollte allerdings auch nicht mit einer Aneinanderreihung vieler Keywords gefüllt werden (Keyword Stuffing), sondern so kurz, aber relevant wie möglich gehalten werden.

alt Attribut

Google wird zwar immer besser darin, die Inhalte von Bildern zu erkennen, ist jedoch noch immer auf zusätzliche Informationen angewiesen, um zu erfassen, was konkret auf dem Bild zu sehen ist (zum Beispiel welche Person an Stelle von allgemein „eine Person“). Das alt-Attribut kann als Alternative zum Bild betrachtet werden und sollte das Bild treffend für jemanden beschreiben, der sich das Bild nicht ansehen kann (aus Barrieregründen oder weil das Bild nicht geladen werden kann). Wenn relevant, ist es sinnvoll, hier Keywords zu platzieren.

title Attribut

Das title-Attribut ist vor allem aus Usability-Gründen sinnvoll, denn es wird als „Tooltip“ angezeigt, wenn der User die Maus auf das Bild bewegt. Hier wird häufig derselbe Inhalt wie im alt Attribut angezeigt, das title Attribut ist jedoch eher als Zusatzinformation zu verstehen. Bei einem verlinkten Bild z.B. könnte das title Attribut anzeigen, wohin der Link führt. Bei einer Entscheidung, ob alt oder title Attribut verwendet werden sollen, sollte die Entscheidung aus Sicht der OnPage Optimierung für das alt Attribut getroffen werden.

umgebender Text

Ein weiteres Kriterium für Suchmaschinen, um den Inhalt eines Bildes zu erfassen, ist der umgebende Text. Welche Sätze stehen vor und nach dem eingebundenen Bild? Gibt es eine Bildunterschrift? Wenn möglich, ist es sinnvoll, sinnvolle Bildunterschriften zu verwenden, die möglichst den Bezug zwischen dem Bild und dem Thema der Seite (und damit dem Fokus-Keyword) herstellen.

Bildgröße

Um in der Bildersuche gefunden zu werden, sollten Bilder im Allgemeinen eine gewisse Größe nicht unterschreiten. Thumbnails werden selten in der Bildersuche angezeigt. Zu große Bilder dagegen haben einen negativen Einfluss auf die Ladezeit, daher ist immer der Kompromiss zwischen Qualität/Bildmaßen und Dateigröße/Ladezeit gefunden werden.

Unique Bilder

Komplett identische Bilder werden im Allgemeinen in der Bildsuche nicht nebeneinander angezeigt. Um gut mit Bildern zu ranken, sollten sie also möglichst einzigartig sein. Problematisch ist dies beispielsweise bei Stock Bildern oder Produktbildern, die 1:1 vom Hersteller übernommen werden. Wo (rechtlich) machbar, ist es daher immer sinnvoll, eigene Bilder zu verwenden oder die Bilder zu bearbeiten, um für Einzigartigkeit zu sorgen. Kriterien, nach denen Suchmaschinen entscheiden, ob Bilder unique sind, sind beispielsweise die Abmessungen/Bildverhältnis (Höhe zu Breite) sowie die Farben.

3.8) Videooptimierung

Das Thema Videooptimierung ist sehr komplex und hängt unter anderem davon ab, ob die Videos auf YouTube hochgeladen oder auf dem eigenen Server gehostet werden. Im Allgemeinen bevorzugt Google YouTube Videos, daher ist diese Option meistens vorzuziehen (nicht zuletzt deshalb, weil YouTube eine vielgenutzte Suchmaschine ist, dies ist jedoch kein OnPage Thema). Wenn Videos ein wichtiger Bestandteil für eine Website oder einen Online Shop sind und die Videos nicht auf einer externen Plattform gehostet werden, sind Kriterien wie Title, Beschreibung und Video-Sitemap wichtig.

Für die OnPage Optimierung sind in erster Linie Links wichtig, die auf die Seite zeigen, allerdings können auch externe Links auf der Seite selbst eine Rolle spielen. Während low quality bzw. irrelevante Links einen negativen Effekt haben können, sind Trust Links dagegen sinnvoll. Authority Links aus der eigenen Branche können den Trust Faktor erhöhen.

4.) Strukturelle OnPage Optimierung

Optimierungsmaßnahmen, die die Struktur betreffen, werden häufig unter der inhaltlichen bzw. technischen Optimierung aufgeführt. Da sie jedoch nicht nur den Content oder technische Einstellungen betreffen, sondern strukturelle Überlegungen beinhalten, werden sie hier gesondert betrachtet.

Bei der Konzeption einer neuen Website oder eines neuen Online Shops sollte der erste Schritt sein, eine für den User intuitiv verständliche und SEO-freundliche Struktur aufzusetzen. Eine suboptimale Navigationsstruktur kann einen erheblichen Nachteil sowohl in der OnPage Optimierung als auch in Hinblick auf Conversions darstellen. Darüber hinaus sind vor allem folgende Faktoren bzw. Maßnahmen wichtig:

4.1) Headlinestruktur

Unabhängig von der Platzierung von Keywords sollte die Headlinestruktur auf jeder Seite die Informationshierarchie abbilden. Das Headline Tag sollte nicht zu Designzwecken, sondern für die logische Gliederung des Contents verwendet werden. In einer optimalen Struktur bildet die h1 die wichtigste Überschrift einer Seite ab und gibt darüber Auskunft, welches Thema die Seite behandelt. Die nachgestellten Headlines (vor allem h2 und h3) gruppieren den Content und informieren Suchmaschinen darüber, welche Textabschnitte zusammengehören und welche thematisch untergeordnet sind. Daher sollte neben der Berücksichtigung von Keywords auch immer die logische Ordnung berücksichtigt werden: welche Überschriften sind Unterpunkte einer darüberliegenden Überschrift, wo wird ein neues Unterthema begonnen?

4.2) interne Verlinkung

Mit einer guten internen Verlinkung werden zum einen User durch die Seite geleitet, zum anderen werden die verlinkten Seiten gestärkt. Es gilt: Je mehr eine Seite verlinkt wird, desto mehr wird sie von Suchmaschinen gewichtet. Seitenweite Links wie Navigation und Footer sind dabei weniger bedeutend als gezielt individuell gesetzte Links, beispielsweise als Textlinks oder über Text und Bild als Teaserbox.

Thematisch verwandte Seiten sollten untereinander verlinkt werden, auch über unterschiedliche Contentarten (Blogposts, Produktseiten, Kategorieseiten, Serviceseiten usw.) und Hierarchie-Ebenen (Kategorie, Unterkategorie, Detailseite) hinweg. Gängige Beispiele für die Verlinkung innerhalb einer Hierarchie-Ebene sind:

  • Cross Selling auf Produktseiten
  • Verwandte Artikel in Blogposts

Neben der Relevanz der Links sind Faktoren wie der Linktext sowie Link title Attribute zu berücksichtigen, die Suchmaschinen und User dabei helfen einzuschätzen, um welches Thema es sich bei der verlinkten Seite handelt.

4.3) Contentstruktur/Formatierung

In Zeiten, in denen Google auf Position 0 zunehmend Fragen direkt auf der Suchergebnisseite beantwortet (Featured Snippets) und Suchergebnisse mit zusätzlichen Informationen angereichert werden (Rich Snippets), wird die Struktur und Formatierung immer wichtiger. Lange Textwüsten sind nicht webgerecht und lassen sich schlecht scannen.

Sowohl aus User-Perspektive als auch für Suchmaschinen ist es wichtig, Content aufzubrechen und durch Formatierungen wie Listen, Aufzählungen und Tabellen übersichtlicher zu gestalten. Google nutzt diese Informationen, um Featured Snippets und Rich Snippets zu generieren.

5.) Local SEO – OnPage Maßnahmen für die lokale Optimierung

Ein Sonderfall der Suchmaschinenoptimierung ist das Local SEO – die Optimierung für eine bessere lokale Sichtbarkeit (vor allem über die Google Maps-Ergebnisse, die für relevante Suchanfragen auf der Suchergebnisseite eingebunden werden). Während alle oben genannten Faktoren auch für lokale Unternehmen eine wichtige Rolle spielen, kommen weitere Kriterien hinzu, die darüber entscheiden, ob Google das Unternehmen in seiner Branche für den Standort oder Einzugsbereich als relevant ansieht.

Zu den Maßnahmen zählen:

  • Angabe der NAP-Daten (Name, Address, Phone) auf allen Seiten, z.B. im Footer
  • Berücksichtigung des Standorts/Einzugsgebiets in Metadaten, Headlines und Content
  • Ggf. die Erstellung von Landing Pages für verschiedene Standorte

6.) Gewichtung der OnPage Faktoren

Natürlich sind nicht alle oben aufgeführten Faktoren und Maßnahmen gleich wichtig. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben des SEO Experten, die Bedeutung und den Effekt einzuschätzen und die Umsetzung zu priorisieren.

Wie wichtig die einzelnen Maßnahmen sind, kann im Allgemeinen nicht allgemein beantwortet werden. Es gibt zahlreiche Faktoren, die darüber entscheiden, ob Maßnahmen obligatorisch oder optional sind. Beispielsweise hängt es von der Wettbewerbssituation ab (wie gut sind die besten Wettbewerber optimiert?) sowie davon, wie viel Trust Google der Marke beimisst.

7.) Prozess der OnPage Analyse & Optimierung

Die vielen Maßnahmen und Faktoren mögen auf den ersten Blick überwältigend erscheinen – wo sollen Sie damit überhaupt beginnen? Woher wissen Sie, was für Sie als Unternehmen das Wichtigste ist?

Um die OnPage Optimierung etwas greifbarer und besser verständlich zu machen, im Folgenden ein grober Überblick über einen typischen Prozess, den unsere SEO Kunden mit unserer Unterstützung durchlaufen:

7.1) OnPage Audit

Der erste Schritt ist immer eine detaillierte OnPage Analyse Ihrer Website oder Ihres Online Shops. Nur so können wir einschätzen, welche Fehler und Schwachstellen es gibt und Maßnahmen für Sie die Wichtigsten sind. Um dies mit Ihren Wettbewerbern zu vergleichen und die Bedeutung zu bewerten, werfen wir immer auch einen Blick auf Ihre wichtigsten Mitbewerber. Wir analysieren das Potenzial Ihres Themengebiets und der wichtigsten Keywords und stellen eine priorisierte Maßnahmenliste mit allen technischen, strukturellen und inhaltlichen Maßnahmen auf, die wir mit Ihnen durchsprechen. Es ist uns wichtig, dass Sie verstehen, warum wir welche Maßnahmen empfehlen und welche Auswirkungen diese auf Ihre Sichtbarkeit haben.

7.2) Umsetzung der Optimierungsmaßnahmen

Nachdem wir alle Maßnahmen definiert und priorisiert und mit Ihnen besprochen haben, ist der nächste Schritt die Umsetzung. Abhängig davon, welche Ressourcen in Ihrem Unternehmen zur Verfügung stehen (Programmierer, Redaktion), beraten wir Sie bei der Durchführung der Maßnahmen oder setzen diese direkt selbst für Sie um. Von der Korrektur technischer Einstellung bis hin zur Optimierung oder Erstellung SEO- und User-gerechter Texte übernehmen wir auf Wunsch alle Maßnahmen für Sie.

7.3) Monitoring und laufende SEO Betreuung

Um zu beurteilen, welche Effekte unsere Maßnahmen erzielen (dies ist niemals zu 100% vorhersehbar), beobachten wir laufend die wichtigsten SEO KPIs für Ihre Website oder Ihren Online Shop. Zur laufenden OnPage Beratung und Betreuung zählen außerdem die Weiterentwicklung der Website (vor allem inhaltlich) und die zeitnahe Reaktion auf Änderungen (der Wettbewerbssituation oder des Google Algorithmus).

7.4) Tools für die OnPage Optimierung

Als Online Marketing Agentur verwenden wir für die unterschiedlichen Aufgaben eine Vielzahl professioneller SEO Tools, die uns bei der Analyse und beim Monitoring sowie bei der laufenden Betreuung helfen. Wichtig sind beispielsweise Tools zur Beobachtung der Sichtbarkeit und der Entwicklung der Rankings sowie Tools für die Bewertung von Texten. Neben kostenpflichtigen Tools verwenden wir Browser AddOns für bestimmte Einsatzzwecke. Davon unabhängig empfehlen wir allen unseren Kunden, Google Analytics sowie die Google Search Console zu implementieren, um auf verlässliche Zahlen zurückgreifen zu können. Die Google Search Console (früher unter dem Namen Google Webmaster Tools) gibt darüber hinaus Informationen über technische Probleme und weitere SEO-relevante Fragen.

7.5) Kosten der OnPage Optimierung

Eine der wichtigsten Fragen, die uns bei Kundenanfragen gestellt wird: Was kostet die OnPage Optimierung? Pauschal lässt sich leider auch diese Frage nicht beantworten. Wie aufwendig ein SEO Audit und die laufende Betreuung ist, hängt maßgeblich davon ab, wie umfangreich eine Website oder ein Online Shop ist und natürlich auch davon, ob Maßnahmen von uns selbst umgesetzt werden oder Sie intern dafür Ressourcen zur Verfügung haben bzw. bereits Partner dafür haben (beispielsweise eine Agentur für die technische Umsetzung von Maßnahmen). Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf und wir besprechen, welche Kosten in Ihrem Fall bei einer OnPage Optimierung auf Sie zukommen.

8.) Dürfen wir bei der OnPage Optimierung unterstützen?

Unsere erfahrenen SEO-Experten kennen sich mit allen OnPage Maßnahmen aus und haben schon zahlreichen unserer Kunde dabei geholfen, ihre Sichtbarkeit zu verbessern und damit mehr Besucher auf ihre Seite zu ziehen und mehr Conversions zu generieren. Wenn Sie auf der Suche nach einem Partner sind, der Sie bei der Suchmaschinenoptimierung berät und Maßnahmen direkt umsetzt, nehmen Sie Kontakt auf. Wir erstellen Ihnen gern ein unverbindliches Angebot!

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